Montagsfrage #4

Oh Leute, ich habe sooo eine Leseflaute und auf’s Bloggen habe ich auch keine Lust. Im Moment bin ich jeden Tag am YouTube-Videos schneiden (vor allem meinen Trip nach Rom), Musik hören und Gossip Girl binge watchen. :’D Aber das muss auch mal sein!

Wenn Ihr Lust habt meine Vlogs anzuschauen, den letzten findet Ihr hier.

So jetzt komme ich mal zum eigentlichen Thema: der Montagsfrage von Buchfresserchen! 🙂 Gerne mache ich wieder mit.

 

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Das erste Quartal des Jahres ist fast vorüber, wie viel hast du schon gelesen und welche Bücher sind dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Ich habe erst 11 Bücher gelesen (von 40, die ich dieses Jahr schaffen möchte).

Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir:

  • The Fifth Agreement (Hörbuch)
  • Kamikaze Kaito Jeanne (Manga)
  • Paris, du und ich
  • Harry Potter und der Halbblutprinz
  • Margos Spuren
  • 49 Wunder

Ich habe zwar noch nicht so viel gelesen, aber das meiste davon waren sehr gute Bücher. Daher sind mir auch fast alle gut in Erinnerung geblieben.

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr schon mega viel gelesen oder chillt Ihr auch eher? 😀

Eure Jasemin ❤

Wölkchens Freitagsfragen #141

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Wölkchens Bücherwelt stellt jeden Freitag zwei Fragen. Eine ist buchbezogen und die andere persönlich. Die Woche ist irgendwie voll an mir vorbeigerauscht, weil ich jeden Tag auf Achse war… Dabei muss ich eigentlich meine Hausarbeit schreiben. 😥 Naja, genug gejammert. Kommen wir lieber zu den Fragen! 😀

 

Gehst du dieses Jahr auf die Leipziger Buchmesse? – Warst du schonmal dort?

Ich gehe dieses Jahr das erste Mal auf die Leipziger Buchmesse. 🙂 Nach dem BookTuber-Treffen in Hannover wusste ich einfach: ICH MUSS DAHIN. Ich freue mich schon riesig und habe überhaupt keinen Plan was mich dort erwartet. Ich bin am Samstag von 10 bis ungefähr 17 Uhr dort und ihr dürft mich gerne ansprechen (schaut doch mal auf meinem YouTube-Kanal vorbei, damit ihr wisst, wie ich aussehe).

 

Glaubst du an die Liebe auf den ersten Blick?

Jain? 😀 Also ich glaube daran, dass man sich sofort nach dem Kennenlernen schon zu einer Person hingezogen fühlen kann und auch sowas wie Schmetterlinge im Bauch haben kann. Das ist dann eine Verknalltheit bzw. man spürt einfach, dass die Chemie stimmt. Meiner Meinung nach hat das aber wenig mit Liebe zu tun.

Langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich noch weiß was Liebe ist… Tief in meinem Herzen bin ich mir sicher es zu wissen, aber irgendwie bin ich auch enttäuscht. Eine funktionierende Beziehung hat auf jeden Fall viel mit Respekt, Vertrauen und gegenseitige Akzeptanz zu tun. Aber reicht das um jemanden zu lieben? Ist Liebe einfach Gewohnheit oder doch mehr? Ich weiß es nicht mehr so genau.

Ich würde Liebe wie so definieren: Liebe ist das Gefühl, unabhängig von Zeit und Ort, bei jemandem ein Gefühl von ‚zu Hause sein‘ zu haben. Wenn man sich pudelwohl mit der Person fühlt und keine Probleme hat man selbst zu sein. Wenn das Glück des anderen einen so glücklich macht, als sei es das eigene. Ich glaube das ist Liebe.

 

Seit Ihr auf der Leipziger Buchmesse? Glaubt Ihr an Liebe auf den ersten Blick und wie würdet Ihr Liebe definieren? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! 🙂

Eure Jasemin ❤

 

Rezension: Mama, bleib mal im Slip von Anke Müller

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Titel: Mama, bleib mal im Slip – Wenn das Kind Pubertät bekommt und 51 andere   Familienkatastrophen

Autorin: Anke Müller

Genre: Alltagsgeschichten

Verlag: Bastei Lübbe

Format: Taschenbuch

Preis: 10,00€ [D]

Seiten: 256

 

Klappentext

HABEN SIE KINDER, DIE MIT IHREN NERVEN TAUZIEHEN SPIELEN?

Sind Sie Dompteur in einem Flohzirkus, und keiner hört auf Sie? Wachsen Ihnen Schmutzwäscheberge und unerledigte Aufgaben über den Kopf? Keine Sorge, Sie sind nicht allein: Auch Anke Müller lebt im Familienchaos. Besonders ihr dreizehnjähriger Sohn, der Pubertikel, bringt sie an den Rand des Wahnsinns. Meldet sie ihn morgens krank, freuen sich die Lehrer. Das kleine Schwesterchen, wegen seines Geflatters Geflügel genannt, hat es ebenfalls in sich. Etwa wenn es Mama fragt: „Findest du graue Haare eigentlich schön? Oder warum hast du so viele?“

Wie Anke Müller es schafft, bei den täglichen Familiendramen die Nerven zu behalten, und warum kleine Monster am besten mit Humor zu bändigen sind, das erzählt sie in diesem wunderbar komischen Buch.

Erst einmal vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar vorgeschlagen und zugeschickt hat. Ich freue mich immer Bücher zu entdecken, auf die ich nicht von selbst gestoßen bin.

Das Cover und den Titel fand ich direkt süß und lustig. Leider wurde in mir der Eindruck erweckt, als würde das Thema Pubertät mehr im Fokus stehen und daraufhin habe ich das Buch auch angefragt. Das ist jedoch nicht der Fall, denn eigentlich ist die ganze Familiendynamik Zentrum der Geschichte.

Das Format ist ein normales, handliches Taschenbuch, das ich gut mit mir herumtragen konnte, ohne dass es zu schwer zum Mitnehmen war.

Ich bin in das Buch schnell reingekommen und es hatte einen angenehmen Lesefluss. Der Schreibstil war auch okay, halt im Bloggerstil, da die Autorin Bloggerin ist. Das fand ich aber nicht schlimm, denn es hat mir gut gefallen, war angenehm und leicht zu lesen. Die Kapitel sind recht kurz, was ich auch gut fand, weil ich so schnell vorankam. Vor allem die Wortwahl und die Sichtweisen der Autorin waren richtig witzig. Zum Beispiel, dass sie ihren Sohn Pubertikel und ihre Tochter Geflügel nennt! 😀 Außerdem ist mir aufgefallen, dass sie ihr Familienleben durch eine ganz besondere Brille betrachtet. Leider habe ich mich zum Lesen zwingen müssen, weil ich ja gehofft habe es würde mehr um das Thema Pubertät gehen. Und ich habe etwas Druck gemacht, da es ein Rezensionsexemplar war. Das hat mir etwas die Freude am Lesen genommen, denn ich hatte zu der Zeit nicht wirklich Lust auf das Buch.

Anke Müller, die Mama und Autorin des Buches, schreibt das Buch aus ihrer ganz besonderen Sichtweise. Durch ihre Schreibfertigkeit, ihren Witz und Humor wird der scheinbar banale Familienalltag zum Abenteuer umfunktioniert. Sie hat sympathisch auf mich gewirkt, vor allem auch deshalb, weil sie sich Fehler eingestehen kann und diesen sogar mit einer Portion Humor begegnet. Ich mag Menschen, die sich nicht zu ernst nehmen einfach.

Der Vater der Familie kam für meinen Geschmack fast schon zu selten vor. Aber ich denke das ist normal bei einem Vollzeitjob. Ich würde ihn als einen typischen Papi beschreiben.

Pubertikel ist der ziemlich klischeehafte Teenager im Haushalt und immer für eine schräge Situation gut. 😀 Er hat eigentlich keine Lust auf nichts und macht nur was er möchte. Genau das gefällt mir aber an Teenagern besonders gut und ich finde das klasse, weil es immer so authentisch ist! Ich liebe Teenies. ❤

Das Kindergartenkind Geflügel fand ich am witzigsten und interessantesten dargestellt. Was sie manchmal so von sich gibt und wie die Mutter das interpretiert ist einfach urkomisch. Sie ist quicklebendig, aufgeschlossen, emotional, hat schnell Tränen in den Augen und ich hatte das Bedürfnis sie zu packen, zu knuddeln und in die Wangen zu zwicken (wie ich es bei fast jedem Kindergartenkind habe!)

Die Idee seinen Familienalltag in eine spannende Geschichte zu verwandeln finde ich super und wurde gut umgesetzt. Nur war das nicht so richtig mein Genre, beziehungsweise das worauf ich in dem Moment, als ich das Buch gelesen habe, Lust hatte.

Die Kulisse fand ich besonders schön. Das Haus, in dem die Familie wohnt, wirkte sehr heimisch und gemütlich auf mich.

Das Ende hat mich leicht enttäuscht. Für mich war das kein runder Abschluss und viel zu abrupt. Ich hätte mir noch eine Art Fazit von der Autorin gewünscht, das die ganze Geschichte abrundet und unterstreicht.

 

Fazit

Das Buch ‚Mama, bleib mal im Slip‘ ist ein unterhaltsames Buch über den Familienalltag von Anke Müller, das im Bloggerstil verfasst wurde. An sich handelt es sich dabei um kein schlechtes Buch, denn es ist witzig und unterhaltsam, aber das war’s dann auch schon wieder. Dass ich keine richtige Lust auf das Buch hatte und mich zum Lesen zwingen musste, hat sich natürlich negativ auf meine Bewertung ausgewirkt. Ansonsten kann ich es jedem empfehlen, der etwas seichtes, humorvolles für zwischendurch sucht, was er locker leicht weglesen kann und für alle Mamas, die sich mit ihren alltäglichen Problemen nicht alleine fühlen wollen!

 

Bewertung: 3 Sterne

Corlys Themenwoche 48.2.: Meer

Heute will ich die Frage aus Corlys Themenwoche für das Thema Meer beantworten.

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Gibt es etwas besonderes, dass es nur am Meer gibt und euch deswegen so gut gefällt oder eben nicht gefällt?

Bestimmt gibt es vieles, das es nur am Meer gibt. Darauf werde ich nicht näher eingehen, sondern euch lieber erzählen warum ich das Meer so liebe.

Ich liebe den Sommer und das Meer bietet eine großartige Möglichkeit sich in dieser Jahreszeit abzukühlen. Meine Haut, die den Winter gar nicht mag und eigentlich sehr trocken ist, liebt das Salzwasser. Alle Gereiztheiten verschwinden und zurück bleibt ein schön gebräunter Teint… und automatisch sehe ich viel schöner aus. ❤

Ich liebe es auf einer Luftmatratze auf dem Meer zu treiben oder am Strand zu liegen, die Augen geschlossen und das Meeresrauschen hörend. Das Geräusch beruhigt mich und hat eine meditative Wirkung auf mich. Ich entspanne augenblicklich und fühle mich eingelullt und sicher. Geborgen und geliebt.

Ein Blick auf’s Meer genügt, um sich zu verlieben. Die unglaubliche Weite und die Tiefe des Meeres sind wunderschön und ein Stückchen Natur in der sonst so betonierten Welt, die von Menschen gemacht ist. Die Sonne lässt die Meeresoberfläche glitzern und schafft es jedem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Das Meer ist mein Lehrer. Es zeigt mir, dass ich zu schnell lebe. Dass das Leben eigentlich langsam gelebt und genossen werden möchte und dass all die Hektik und der Alltagsstress nichts als Illusionen sind. Am Meer spielen sie keine Rolle mehr. Es zeigt mir das wahre Tempo des Lebens, die Stille, die Gleichmäßigkeit, die Tiefe und das Einssein.

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Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen! 🙂 Was fällt euch ein, wenn ihr das Wort Meer hört?

Vielen Dank für’s Lesen!

Eure Jasemin ❤

 

P.S.: Die Fotos habe ich in Formentera geschossen (die Nachbarinsel von Ibiza). Ich habe mich total in diese Insel verliebt und sie ist auf jeden Fall eine Reise wert!

Dieses ekelhafte Gefühl nach Feedback-Gesprächen…

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Was mache ich, wenn ich aggressiv bin? Richtig. Das Gleiche, wie bei allen anderen extremen Gefühlen, die ich habe: Ich schreibe.

Gerade hatte ich eine mündliche Prüfung mit anschließendem Feedback-Gespräch. Nicht dass ich mit meiner Note unzufrieden wäre, im Gegenteil. Ich bin froh die Prüfung überlebt zu haben, denn ich HASSE alle Formen von mündlichen Prüfungen an der Uni. Am allerschlimmsten sind Referate!

Ehrlich gesagt bin ich sehr stolz auf mich überhaupt einen Ton herausgebracht zu haben. Alle Introvertierten unter euch werden das kennen: Frei Reden kann manchmal eine echte Herausforderung sein.

Und trotzdem bin ich nach Feedback-Gesprächen manchmal niedergeschlagen. Ich denke dann ganz intensiv darüber nach, was ich falsch gemacht habe und wieso. Vor allem ärgert es mich, wenn ich weiß, dass ich es eigentlich besser kann.

So zum Beispiel bei der heutigen mündlichen Prüfung. Gefragt waren eigentlich analytische Verknüpfungen der Lehrinhalte, eine Art Weiterdenken also. Die innere Jasemin hatte eigentlich beim Vorgespräch gejubelt, denn das konnte sie wenigstens! Oder doch nicht?

Die Uni hat meinem Ego einen Tritt verpasst. Aufgrund negativer Erfahrungen bei Referaten und mündlichen Prüfungen habe ich mich immer mehr in mich zurückgezogen. Bei dieser Prüfung klammerte ich mich verzweifelt an inhaltliche Details. Warum habe ich nicht weitergedacht? Warum habe ich nicht einfach meine weiterführenden Gedanken vor der Prüfung ausgeführt, damit ich gezielt antworten konnte? Ich wusste schließlich in welche Richtung die Prüfung gehen sollte, dank Vorgespräch mit dem Dozenten.

Mein Problem war Folgendes: Ich bin schon mal durch die Prüfung gefallen. Beim letzten Mal wurde ich tatsächlich nach inhaltlichen Details gefragt und ich konnte dazu nichts sagen. Gar nichts. Dieses Erlebnis hat sich so tief in mein Unterbewusstsein gebrannt, dass ich fleißig auswendig gelernt habe, was das Zeug hält. Damit ich zeigen konnte ‚Hier! Hallo! Ich habe wirklich gelernt! Beweis!‘, dabei hätte ich das gar nicht machen müssen.

Analytisches Denken kann ich eigentlich. Auf dem Gymnasium bekam ich auf meine Analysen und Interpretationen fast immer Einsen oder Zweien. Bei Diskussionen in der Klasse war ich oft ganz vorne mit dabei. Wo ist diese Jasemin hin? Ich vermisse sie. Sie war mutiger. Man konnte sie auch einfach mal so vor die Klasse stellen und dann konnte sie improvisieren. Wer ist dieses neue Mädchen mit ihren Karteikarten, das uns stumpf Inhalte vorträgt oder im allerschlimmsten Fall sogar abliest?

Nach diesem Feedback-Gespräch fühle ich mich vollkommen niedergeschmettert. Das was ich an Leistung erbracht habe hätte jede Realschülerin machen können. Dafür studiere ich doch nicht. Ich studiere doch gerade zum Weiterdenken, Inhalte verknüpfen und Informationen verdauen. Warum konnte ich nichts davon zeigen? Warum konnte ich mein Potential nicht entfalten?

Die größte Blockade in unserem Leben sind meistens wir selbst. Der Dozent hatte mir im Vorgespräch seine Fragen schon verraten. Alles was ich hätte machen müssen war mir Antworten zu diesen zu überlegen und etwas über den Tellerrand hinauszuschauen. Stattdessen habe ich ängstlich auswendig gelernt.

Ich mag Uni nicht. Mein Selbstbewusstsein ist angeschlagen. Nach und nach habe ich mir Fähigkeiten, die ich eigentlich intuitiv gehabt habe, abtrainiert. Vor Angst dem wissenschaftlichen Standard nicht gerecht zu werden, nicht zu genügen, durchzufallen und zu versagen…

Ich mag die Uni nicht. Ich möchte endlich abschließen. Eine Zeit lang habe ich die Uni geliebt, bin gerne hingegangen und habe versucht mich so gut es geht anzupassen. Jetzt will ich mich nicht mehr anpassen. Ich will endlich abschließen und raus. Ich kann nicht mehr studieren, es ist nicht meine höchste Freude und zehrt an meinen Nerven.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen im Studium, in der Schule oder der Ausbildung gemacht? Gab es Situationen, die euch wehgetan haben, weil ihr euch unglaublich dumm vorkamt, obwohl ihr wusstet, dass ihr so viel mehr könnt? Schreibt mir gerne in den Kommentaren! 🙂

Eure Jasemin ❤

Rezension: 49 Wunder von Stefan Hiene

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Titel: 49 Wunder

Autor: Stefan Hiene

Genre: Ratgeber/ Esoterik (lässt sich schwer zuordnen!)

Verlag: Verlag für Aufwachkultur 😉 / CreateSpace Independent Publishing Platform

Format: Taschenbuch

Preis: 29,90€

Seiten: 174

 

Klappentext

Es heißt, alle Bücher, die in deinem Leben auftauchen, wurden nur für dich geschrieben. 49 Wunder wurde bereits vorher für dich geschrieben.

Im Laufe deiner Kindheit wurde dein Navigationssystem geschrottet. Statt dich als Wunder anzuerkennen und dich bedingungslos zu lieben, haben dich deine Eltern erzogen. Sie haben ihre Ängste auf dich übertragen und dir das verboten, was du angstfrei machen wolltest, um ihre eigenen Ängste nicht fühlen zu müssen.

Deshalb weißt du nicht mehr, wofür du hier bist. Es fühlt sich sinnlos an. Du suchst nach deiner Berufung und den Freiheiten, die du als unerzogenes Kind noch hattest. Doch du kannst sie nicht finden. Du suchst dein Glück an Orten, an denen es nicht ist.

49 Wunder hilft dir bei der Reparatur deines Navigationssystems und zeigt dir die Freiheit, die du bist.

 

Meinungen

“Stefan Hiene ist ein Schreibgott.”
Heidi Marie Wellmann

“Stefan ist der weltbeste Erinnerer. Du kannst bei ihm nichts lesen oder fühlen, was du nicht in dir hast.”
Margarete E. Hohner

„Stefan ist für mich der krasseste, ehrlichste und radikal-konsequenteste Typ, der aktuell auf dem Coaching-Markt zu finden ist.“
Mischa Miltenberger

“Der Mann ist brandgefährlich.”
Leser der Aufwachmedizin

“Neunundvierzig Mal genau rein ins Herz, neunundvierzig Mal zu Tränen gerührt.”
Nina Premezzi

“Stefan schaut hinter die Kulissen. Er kann gar nicht anders. Kritisch und liebevoll spricht er die Widersprüche unserer Zeit an und zeigt gleichzeitig Wege auf, wie wir mehr zu uns selbst und zum Spaß unseres Lebens finden können. Kein einfaches Buch, aber vielleicht eines der wichtigsten überhaupt.”
Damaris Schulz

“Stefan Hiene ist ein Weisheitslehrer der neuen Zeit. Gnadenlos radikal und gleichzeitig liebevoll zerstört er unsere Gedankenkonstrukte und Glaubenssätze.”
Pia Fleischer

 

Stefans Methode

Ich will erst einmal versuchen in Worte zu fassen, was genau Stefan eigentlich macht. Ich würde ihn als eine Art Coach bezeichnen, der sich das Wissen nicht rein über seinen Verstand und das Aneignen fremder Erkenntnisse auszeichnet, sondern durch die Erfahrungen, die er selbst erlebt und an sich beobachtet hat. Diese Erkenntnisse aus eigenen Erlebnissen teilt er dann mit seinem Publikum. Hierbei folgt er keinem bestimmten Konzept. Er bearbeitet keine Chakren, meditiert nicht und wendet auch sonst keine der gängigen Methoden an. Genau aus diesem Grund trifft er mich mitten ins Herz. Alles, was er schreibt und sagt fühlt sich für mich authentisch, echt und nach Wahrheit an.

Das was wir anerzogen bekommen, von unseren Eltern oder der Gesellschaft, also die Systeme, in denen die meisten Menschen denken, bezeichnet er als Programmierungen. Diese sollen vielleicht vor allem bezwecken, dass wir in unserer heutigen Gesellschaft und dem Wirtschaftssystem, wie es gerade besteht, funktionieren. Stefan schaut hinter die Fassade und durchbricht nach und nach unsere und seine Programmierungen.

Ich schätze sehr an ihm, dass er sein ‚Klientel‘ nicht abhängig von sich machen will. Das kommuniziert er klar und ich glaube ihm. Das würde bedeuten, dass wenn ein Mensch nach einer Coaching-Sitzung bei ihm nie wieder eine braucht, ihn das glücklich machen würde. Aus Business-Sicht ist das eigentlich nicht so gut, weil er dann kein Geld mehr an der Person verdient. Aber wer Stefan kennt, weiß dass es ihm nicht ums Geld geht. Geld ist ein Papier mit einem Aufdruck für ihn, nicht mehr und nicht weniger. Er will einfach radikal seine Wahrheit leben, seine Feststellungen verbreiten und uns den Schleier von den Augen nehmen. Meiner Meinung nach hilft er mehr als andere, die vielleicht viel Wissen aus Büchern im Kopf haben, aber dieses weder leben noch verkörpern. Die Konzeptlosigkeit bei Stefan Hiene wirkt nahezu magnetisch auf mich.

Eine Sache, die immer wieder auftaucht und ich hervorheben möchte, ist sein Leitsatz
Folge deiner Freude. Dieser Satz hat mir so viel Druck und Erwartungen genommen. Woher soll ich bitte wissen, was DIE EINE BERUFUNG für mich ist oder wie ich in der Gesellschaft einen sinnvollen Beitrag leisten kann? Wie kann ich aus meinem Hobby einen Beruf machen? Diese Fragen treiben mich seit längerer Zeit herum. Stefans Antwort ist so simpel und banal, dass ich mir am liebsten vor den Kopf stoßen würde: Folge deiner Freude, spiele wieder wie ein Kind, mache was dir gerade jetzt in diesem Moment Spaß macht und schau, dass du das nach und nach immer mehr in dein Leben integrierst. Alles andere wird sich mit der Zeit fügen und was uns nicht gefällt wird auf diese Weise immer mehr wegfallen. Ich glaube fest daran, dass wenn wir auf diesem Energielevel leben, wir automatisch zu unserem Beitrag für die Gesellschaft und unserer Berufung finden werden, ohne irgendeinen Zwang auf uns auszuüben.

Das Thema Gefühle ist ebenfalls ein wichtig und wird desöfteren angesprochen. Stefan sagt Gefühle dürfen einfach da sein und wollen gefühlt werden. Wieder handelt es sich um eine einfache und logische Antwort. Auch negative Gefühle gehören zum Leben dazu und statt diese immer wegdrücken zu wollen, sollten wir sie vielleicht erst einmal dalassen und schauen woher sie kommen, sie fühlen und ausleben. Extreme Gefühle treten aus einem Grund in unser Leben und zeigen uns wovon wir mehr machen sollen und wovon wir uns besser abwenden. Sie sind unser Kompass und Wegweiser. Erfahrungsgemäß lösen sich negative Stimmungen von alleine wieder auf, wenn man ihnen Raum gegeben hat und in das Gefühl gegangen ist, statt es zu unterdrücken.

Ein weiteres Thema, das mir am Herzen liegt, sind Babys und Kleinkinder. Babys und Kinder sind Menschen in ihrer reinsten und gedachtesten Form. ❤ Auch Erwachsene können wieder zu ihrem menschlichen Ursprungsverhalten zurückkehren! Sie kennen es, es ist nur in Vergessenheit geraten und wurde ihnen systematisch abtrainiert, damit sie im System funktionieren. Je unberührter wir also von der bestehenden Gesellschaft und ihren Normen sind, desto näher sind wir an der menschlichen Wahrheit dran. Erwachsene bilden sich oft ein alles besser zu wissen und Kinder belehren zu können, dabei können Kinder uns so viel mehr beibringen als wir ihnen. Wir müssen es nur zulassen, sie ganz genau beobachten und es ihnen gleichtun. Dann fangen wir vielleicht wieder an frei zu spielen und im Moment zu sein. 🙂

Das Leben ist ein Ponyhof. Lerne einfach endlich reiten. – Stefan Hiene

 

Meine Meinung

Das Buch 49 Wunder beschreibt in wenigen Worten Wunder des Lebens. Es fängt direkt damit an uns zu erklären, dass wir selbst das Wunder sind. Wie alles andere, was Stefan Hiene macht, deprogrammiert uns dieses Buch und öffnet uns die Augen.

Auf der linken Buchseite befindet sich meist eine bunte Malerei und auf der rechten Seite einige Sätze zum jeweiligen Wunderthema. Das Wichtige ist nicht, dass das Buch viel zu lesen bietet. Viel Text gibt es nämlich nicht, aber zum Verstehen gibt es eine Menge. Das Buch möchte genossen und in Ruhe gelesen werden. Auf die Weise können wir die Schwingung hinter den Worten erkennen und wahrnehmen. Für mich ist es ein Buch, das ich immer wieder lesen könnte, um mehr und mehr zu erkennen, was wirklich gemeint ist. Langsam und verinnerlichend sollte der Leser sich dieses Werk zu Gemüte führen und über Stefans Worte nachdenken, um die Schwingung hinter den Worten wahrnehmen zu können.

Das Ende des Buches kam für mich viel zu plötzlich und mich hat eine gewisse Melancholie erfasst, weil ich nicht wollte, dass das Buch endet. Ich werde es sicher noch viele Male lesen und ich plane es demnächst meiner 14-jährigen Schwester vorzulesen, um ihre Reaktion darauf zu sehen.

 

Fazit/ Empfehlung

Wenn ihr noch nie etwas von Stefan Hiene gehört oder gelesen habt, schaut doch mal auf seiner Website vorbei und abonniert die Aufwachmedizin (das ist sein E-Mail-Programm). Schreckt nicht gleich vor radikalen Äußerungen zurück, sondern lasst es erst mal auf euch wirken. Wenigstens für ein paar E-Mails. Wenn ihr den ersten ‚Schock‘ verdaut habt, falls es einer für euch war, bestellt euch sein Buch, um seine Erkenntnisse weiter zu vertiefen. Für mich waren seine Worte nie ein Schock, eher im Gegenteil. Ich dachte: ‚Wow, endlich jemand, der sich traut einfach so die Wahrheit zu sagen. Ohne wenn und aber.‘ In letzter Zeit schaue ich mir gerne Internetkongresse an und immer gefallen mir Stefans Interviews mit am besten. Lasst seine Äußerungen auf euch wirken und fragt euch, woran ihr euch vielleicht stört und warum. Was euch gefällt und was nicht. Und stellt euch die Frage, ob er nicht vielleicht die Wahrheit spricht und die Wahrheit so wehtut, weil ihr sie solange von euch gewiesen habt…

Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟

 

Wenn ihr meine Rezension in Videoform sehen wollt, schaut gerne auf meinem YouTube-Kanal vorbei. 🙂

 

Vielen Dank für’s Lesen!

Eure Jasemin ❤

Montagsfrage #3

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Heute beantworte ich mal wieder die Montagsfrage von Buchfresserchen. 🙂

 

Bloggst du eher spontan oder planst du lieber was du wann veröffentlichst?

Also ich muss sagen, ich blogge meistens spontan. Vor allem bei Aktionen wie Montagsfrage oder Wölkchens Freitags Fragen mache ich liebend gerne einfach zwischendurch mit.

Ansonsten habe ich diesen Blog vor allem gestartet, um ausführliche Rezensionen zu schreiben. Nicht nur für die Leser des Blogs, sondern auch für mich, um eine Dokumentation meines Leseverhaltens und -geschmacks zu haben. Denn schnell gerät Gelesenes wieder in Vergessenheit, und wenn ich direkt danach festhalte, was ich zu den jeweiligen Büchern gedacht habe, habe ich sozusagen mein eigenes kleines Lexikon zusammengestellt.

Manchmal notiere ich mir auch ein To-Do in meinem Kalender, aber lange im Voraus plane ich eigentlich nie. Wenn ich ein Buch beendet habe, steht für mich eigentlich fest, dass bald darauf eine Rezension folgen muss. Kurzgeschichten und Hörbücher rezensiere ich eher nicht auf meinem Blog, aber die könnt ihr auf meinem YouTube-Kanal finden. 🙂

 

Wie ist das bei euch? Bloggt ihr lieber spontan oder plant ihr?

 

Eure Jasemin ❤

Aktion | Wölkchens Freitags Fragen

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Ich dachte mir, ich mache mal bei der Aktion Wölkchens Freitags Fragen mit, da ich gerade Zeit habe, in der Uni am Rechner sitze und gerne spontan Fragen beantworte. 🙂

 

Bücherfrage: Hast du schon einmal Bücher geschenkt bekommen, die dich überhaupt nicht interessiert haben? Was machst du dann mit diesen Büchern?

Ich weiß das gar nicht mehr so genau. Wenn das der Fall gewesen sein sollte, habe ich das Buch sicherlich trotzdem gelesen. Zwar gibt es einige Bücher, die ich mir selbst nicht anschaffen würde, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht in’s Maul. 😀 Also würde ich dem Buch eine Chance geben und es lesen. Wenn es mir, wie vielleicht bereits vermutet, so gar nicht zugesagt hat, kommt es halt wieder in die nächste Momox-Box und findet einen neuen Leser.

 

Private Frage: Wie hast du Silvester verbracht und setzt du dir Vorsätze für das neue Jahr?

Die erste Frage tut mir aus privaten Gründen etwas weh und ich möchte nicht näher auf sie eingehen. Deswegen werde ich mich nur zur zweiten Frage äußern.

Vorsätze für das neue Jahr setze ich mir gerne, nur bisher war ich noch nie 100% zufrieden mit meiner Umsetzung. Das könnte aber auch daran liegt, dass manchmal eine innere Perfektionistin mich mit ihren Ansprüchen überfordert, denen kein Mensch der Welt gerecht werden kann. Wir sind Menschen, keine Maschinen sage ich ihr dann immer. Ich finde es besser sich Vorsätze zu setzen und sich diesen anzunähern, als sich gar keine zu setzen und nichts zu verändern. Allerdings lege ich die Liste meiner Vorsätze nach dem Erstellen erstmal beiseite und nähere mich meinen Zielen danach intuitiv an. Wenn doch etwas anders gekommen ist, als vorgestellt, ist das auch in Ordnung. Das Leben ist voller Überraschungen und es kann nicht alles nach Plan laufen. Ich kann aber auch die Menschen verstehen, die sich keine Ziele stecken, weil das vielleicht in ihnen zu viel Druck auslöst oder sie das einfach nicht brauchen und schon gar nicht explizit zu Neujahr. Das ist wahrscheinlich, wie so vieles, geschmacksabhängig und muss von jedem für sich selbst entschieden werden.

Wenn ihr meine Ziele 2017 sehen wollt könnt ihr gerne hier mein YouTube-Video dazu ansehen. Ich würde mich mega freuen und lasst mir auch gerne Feedback da, wenn ihr mögt. 🙂

Eure Jasemin ❤

 

 

Montagsfrage #2

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Ich habe diese Woche mal wieder Lust die Montagsfrage vom Blog Buchfresserchen zu beantworten. 🙂

 

Fühlst du dich hin und wieder von deinem SuB gestresst oder gefällt es dir immer eine Auswahl da zu haben?

 

Also ganz ehrlich, ich gehöre zu der Fraktion, die unglaublich gestresst ist von ihrem SuB. Ich verstehe gar nicht warum ich überhaupt einen SuB angesammelt habe! Ich glaube, ich habe unter 20 Bücher auf meinem SuB und trotzdem stresst er mich, denn ich lese sehr langsam und frage mich wann ich die Bücher wohl lesen werde. Meine ungelesenen Bücherchen wollten eigentlich sofort gelesen werden und jetzt sind sie ‚eingeschlafen‘. 😦

Das ist der Grund warum ich mein Lesejahr 2017 vor allem dem SuB-Abbau widmen werde. Bei so einem kleinen SuB sollte das nicht allzu schwer sein. Bis zu fünf Bücher noch zum Lesen zu haben fände ich perfekt, aber wenn es mehr sind, als ich in einem Monat schaffen kann, weiß ich genau sie geraten in Vergessenheit und ich ziehe ständig neue Bücher vor. Vor allem seit ich Rezensionsexemplare erhalte leiden die Bücher auf meinem SuB und weinen.

Traurig schauen sie mich vom Regal aus an und fragen sich wann sie wohl endlich gelesen werden und ob dieser Tag jemals kommen wird. Aber keine Angst meine lieben Büchlein, Mama liest euch hoffentlich dieses Jahr noch! ❤ Vielleicht mache ich mir dieses Jahr sogar ausnahmsweise Mal WTR-Listen, damit ich einen Überblick habe. Ich möchte endlich den Zustand erreichen, in dem ich wirklich 100% lesen kann, worauf ich Lust habe, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass da noch andere zu lesende Bücher auf mich warten.

Übrigens, wenn ihr zu der Fraktion gehört, die gerne eine große Auswahl an Büchern hat und ihren SuB liebt, ist das für mich völlig in Ordnung. 🙂 Das was ich beschreibe bezieht sich ausschließlich auf meine Gefühle und Gedanken zu diesem Thema.

 

Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr liebend gerne 100 Bücher auf dem SuB oder brechen euch bei der Vorstellung die Schweißperlen auf der Stirn aus, wie mir?

 

Eure Jasemin ❤

 

Abends bin ich manchmal traurig…

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In den letzten Tagen ging es mir gar nicht gut. Ich mache gerade eine schwere Zeit durch und zu allem Übel kam heute auch noch das kleine Problemchen dazu, das uns Frauen ein Mal im Monat heimsucht. Meine Stimmungsschwankungen sind krasserer Natur und ich bin ihnen oft hilflos ausgeliefert. Deswegen wartete ich sehnsüchtig auf den Tag der Besserung.

Heute morgen war ich dann total müde und schleppte mich zur Schulung beim StadtRadio, die ich für mein Praktikum machen musste. Gestern war ich davon noch total begeistert gewesen, aber schon heute hatte ich einen Durchhänger und meine Kräfte verließen mich wieder. Umso froher war ich, als das Sonntagsprogramm endlich durch war und wir in die Freiheit entlassen wurden!

Tagsüber schien dann die Sonne und ENDLICH fand ich meine gute Laune wieder. Ich war so unglaublich glücklich und dankbar. Das merkte man zum Beispiel daran, dass ich meine Freude auf den sozialen Medien verbreitete, indem ich unter fast jedem Beitrag und jedem Foto eine nette Botschaft hinterließ.

Was mir seit einer Weile an mir auffällt ist ist, dass ich bei Dunkelheit dazu neige melancholisch zu werden und viel früher müde bin, als in meiner Jugend. Früher war ich eine richtige Eule, fand Nächte immer magisch und blieb total lange wach. Trotzdem schaffte ich es morgens aus dem Bett und bewältigte meinen Alltag.

Jetzt werde ich mit meinen 24 Jahren scheinbar alt. Ich brauche auf jeden Fall meine acht Stunden Schlaf, denn ohne die geht bei mir gar nichts mehr. Ansonsten machen sich sofort Augenringe bemerkbar! Außerdem neige ich zu Winterblues und wenn es dunkel ist bin ich irgendwie traurig, weil der Tag schon wieder vorbei ist. Ich brauche das Sonnenlicht und die Helligkeit, im Moment, wie andere Menschen die Luft zum Atmen. Ist es den ganzen Tag über grau, spiegelt sich das auch in meiner Laune wieder.

 

Wie ist es bei euch? Mögt ihr lieber den Tag oder die Nacht? Und wann geht ihr ins Bettchen?

 

Eure Jasemin ❤