Silber – Das zweite Buch der Träume von Kerstin Gier

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Titel: Silber – Das zweite Buch der Träume

Autorin: Kerstin Gier

Genre: Jugendbuch

Verlag: Fischer

Format: Hardcover

Preis: 19,99€ [D]

Seiten: 416

 

Klappentext

Und da hörte ich es, mitten in das plötzliche Schweigen hinein: ein vertrautes, unheilvolles Rascheln, nur ein paar Meter entfernt. Obwohl niemand zu sehen war und eine vernünftige Stimme in meinem Kopf sagte, dass das hier sowieso nur ein Traum sei, konnte ich nicht verhindern, dass Angst in mir hochkroch, genauso unheilvoll wie das Rascheln.

Ohne genau zu wissen, was ich tat und vor wem ich davonlief, fing ich wieder zu rennen an.

 

Das Cover finde ich schöner, als das vom ersten Teil. Vor allem dieses blau oder türkis, wie man’s nimmt, gefällt mir gut. Die Traumtür ist total schön gestaltet und der Jaguar, den man zu sehen bekommt, wenn man den Umschlaf entfernt, macht sich auch gut auf dem Buch.

Der Schreibstil ist so flüssig, wie im ersten Teil, aber ich finde man kommt nicht ganz so schnell durch die Geschichte. Hierbei bin ich mir nicht sicher, ob es am Schreibstil liegt, oder an der Geschichte, in der – meiner Meinung nach – nichts großartig passiert.

Bei den Charakteren ändern sich meine Ansichten nicht wirklich. Grayson ist mir manchmal zu sehr die Moralapostel, wobei ich mir an anderer Stelle wieder denke „Hach, Grayson…“ 😀

Im Moment ist mir trotzdem noch Henry sympathischer, vor allem weil sein Charakter mir so natürlich vorkommt. Manchmal habe ich aber das Gefühl, die männlichen Charaktere sagen Dinge, die Jungs in dem Alter niemals sagen würden (ich weiß jetzt nicht mehr ob das bei Henry war oder bei jemand anderem).

Ich finde es schade, dass Arthur sich als durch und durch böse entpuppt hat :(. Eigentlich habe ich gehofft er stellt sich nach den ganzen Geschehnissen auf die gute Seite, irgendwie war das eine negative Überraschung für mich.

Und jetzt zu einem Charakter, der mir mega auf die Nerven gegangen ist und in diesem Teil neu hinzukam: das Bocker alias das Böse in Ocker alias die Großmutter von Florence und Grayson! Ich fand die Frau einfach mega nervig und alles was um sie herum geschehen ist, hat für mich die Geschichte zusätzlich in die Länge gezogen. Dann fand ich es sehr unrealistisch, dass sich alle so aufgeregt haben, dass Liv und Mia Mr. Snuggles (einen Busch in Pfauform?) abgesägt haben. Das war schon sehr überzogen, dass die Angelegenheit so weit ging, dass Mia und Liv gemieden wurden.

Wirklich etwas Innovatives oder Neues ist in diesem Teil nicht hinzugekommen. Ich fand die Sache mit dem Dämon im ersten Teil echt unheimlich und dieses Gruselige kam leider in diesem Band gar nicht mehr durch, was die ganze Sache noch langweiliger machte. Insgesamt fand ich den ersten Teil einfach spannender und ich konnte das Buch schneller lesen.

Wie gesagt die Spannung ließ also zu wünschen übrig. Vor allem wusste man ja auch, dass die wirklich großen Geheimnisse: zum Beispiel Secrecys Identität, noch nicht geklärt würden und ich hatte dann nicht so den Ansporn ständig weiterzulesen.

Ich habe insgeheim gehofft, dass das Ende es wieder raushaut, aber das blieb leider auch aus. Es endete einfach genauso wie der erste Teil, mit Anabels berühmten Worten. Trotzdem lese ich jetzt gespannt weiter und hoffe der dritte Teil haut’s noch mal raus!

Bewertung: 3 Sterne

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