Silber – Das dritte Buch der Träume von Kerstin Gier

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Titel: Silber – Das dritte Buch der Träume

Autorin: Kerstin Gier

Genre: Jugendbuch

Verlag: Fischer

Format: Hardcover

Preis: 19,99€ [D]

Seiten: 464

 

Klappentext

Der Korridor mit seinen verschiedenfarbigen Türen und dem sanften Licht hätte heiter und friedlich wirken können, aber das tat er nicht. Die Stille hatte etwas Lauerndes, und es war nicht auszumachen, von wo das Licht überhaupt kam. Trotzdem liebte ich diesen Ort und die Vorstellung, dass hinter jeder Tür eine andere Seele träumte, und alle Menschen auf der Welt durch dieses Labyrinth miteinander verbunden waren. Es war ein magischer Ort, geheimnisvoll und gefährlich …

 

Das Cover und die Aufmachung des Buches fand ich, wie bei allen Teilen, wieder wunderschön. Diesmal wird sie auch ganz dem Namen des Buches gerecht.

Ich glaube nur im ersten Teil fand ich den Schreibstil total liebevoll, wahrscheinlich weil er mir beim ersten Lesen so anders vorgekommen war. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, fand ich ihn ganz normal und leicht zu lesen.

Die Charaktere Anabel und Florence machen zum Ende des Buches hin eine positive Entwicklung durch. Ich bin immer noch ein wenig enttäuscht, dass Arthur durch und durch der Böse war. Mia war, meiner Meinung nach, richtig klasse in dem Band und hat ihre Raffinesse mal wieder unter Beweis gestellt! 🙂

Also ich finde die Geschichte hat sich schon stark gewandelt nach dem ersten Band. Zwei und drei haben beide so eine ganz andere Stimmung, im ersten Teil hatte ich mich sogar ein bisschen gegruselt und fand einige Phänomene, die den Dämon beweisen sollten, wurden bis zuletzt nicht aufgedeckt. Die Krankheit, die hätte bei Florence und Grayson ausbrechen können, wurde nicht noch einmal erwähnt und auf einmal gewann die Mannschaft auch nicht mehr jedes Spiel, obwohl das ja im ersten Band der Fall war und als Beweis für die Existenz des Dämons stehen sollte. Ich frage mich einfach, warum das einfach so, ohne Erklärung, doch nicht weiterging. Arthur kam auch nicht so böse rüber und Anabel war ja die Gemeine, da war ich mir auch nicht ganz klar warum das in diesem Teil einfach umgekehrt wurde.

Die Spannung war bei mir nur im ersten Teil da, viele Dinge in diesem Teil konnte man schon erahnen, ich habe zum Beispiel erahnt, dass Sam einer der Secrecys ist oder das mit Mia in Graysons Traum war auch total offensichtlich, aber das hat mich nicht weiter gestört. Nur gab es keine großen Überraschungen und die Auflösung am Ende konnte man sich denken. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich durch das Buch kämpfen müssen, an manchen Stellen, an anderen war es dann wenigtens schon mal spannender als das zweite Buch. Vielleicht hatte ich auch die Schnauze voll von der Reihe und hätte zwischendurch lieber mal zu einem anderen Buch greifen sollen, um die Reihe fortzusetzen, wenn mir wirklich danach gewesen wäre, aber was solls …

Das Ende war rund und nachvollziehbar. Ich fand es auch angemessen, als Ende für ein Jugendbuch.

Bewertung: 3,5 Sterne

 

 

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