Montagsfrage #17

Heute beantworte ich die Montagsfrage von Buchfresserchen, bei der sie jeden Montag eine Frage auf ihrem Blog beantwortet, die man dann auf seinem beantworten kann.

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Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Sehr gut, würde ich behaupten. Offene Enden gefallen mir meist gut, vor allem, wenn sie zum Nachdenken anregen. Die Bücher bleiben dann eher in meinem Gedächtnis, als wenn am Ende alle Fragen geklärt sind und alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Außerdem finde ich offene Enden am realistischsten. Wer sagt mir denn wie lange zwei Menschen, die zueinander gefunden haben wirklich zusammenbleiben? Im echten Leben habe ich auch nicht ein großes Problem und nachdem ich das gelöst habe ist alles gut und meine Geschichte zu ende. Nein, es geht noch weiter. Klar, manchmal kann so ein offenes Ende frustrierend sein und den Leser unzufrieden zurücklassen, aber mal ehrlich? Wir haben doch auch unsere eigene Fantasie und können uns vielleicht unsere eigenen Gedanken dazu machen, was noch passieren könnte. 🙂 Und genau das gefällt mir am besten daran!

Cliffhanger am Ende eines Buches, das mehrere Bände hat, können auch sehr fies sein. Vor allem, wenn es noch dauert, bis der Folgeband erscheint. Doch auch hier bin ich eher ein Fan davon, selbst wenn ich kurz vorm Ausrasten bin. Das zeigt nämlich, dass mich die Geschichte so gepackt hat, dass ich wissen muss, wie es weitergeht. Ich denke für die meisten Menschen sind Cliffhanger erträglicher, weil sie sich im Laufe der Reihe wieder auflösen. Was ich nicht mag ist, wenn ein mega spektakulärer Cliffhanger ans Ende eines Buches gesetzt wird und die Lösung dessen im nächsten Teil mich überhaupt nicht befriedigen kann. Die Auflösung sollte gut durchdacht sein und ich finde es auch nicht schlecht, wenn nicht das Ewartete eintrifft, sondern der Leser total überrascht wird.

 

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6 Gedanken zu “Montagsfrage #17

  1. Claudia schreibt:

    Bei offenen Enden geht es mir wie Dir – sie sind oft realistischer und bieten Raum für eigene Gedanken und die eigene Fantasie. Allerdings müssen sie gut gemacht sein. Wenn es wirkt, als würde etwas fehlen, dann ist es für mich unbefriedigend. Ich liebe aber gute offene Enden, also solche, bei denen klar ist, dass die Offenheit gewollt ist.

    Cliffhanger am Ende eines Buches mag ich nur, wenn ich direkt mit dem nächsten Band weitermachen kann. Daher lese ich keine Reihen, bei denen der letzte Band noch nicht erschienen ist.

    Liebe Grüße

    Claudia

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  2. Underground Monster schreibt:

    Hellooow! -^.^-

    Grundsätzlich komme ich mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger ganz gut klar. Beides muss aber stimmig sein und zur Geschichte passen. Bei manchen Bücher passt ein offene Ende einfach perfekt und alles andere würde nur die Geschichte ruinieren.

    Hier findest du meinen Beitrag für diese Woche ^_^

    Liebe Lesegrüße,
    Lumina

    Gefällt 1 Person

  3. Evy Heart schreibt:

    Eigene Fantasie… mich interessiert, wie der Autor das Ende der Figuren geplant hat. Und wenn es ein offenes Ende gibt, dann nervt mich das.Manchmal denke ich, dass mich Autoren ärgern wollen. Und vielleicht wollen sie das wirklich. Oder sie wissen einfach nicht, wie es enden wird. Ich bin dagegen 🙂

    Gefällt 1 Person

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