Liebster Blog Award

Ich wurde vom lieben Lesemausblog zum Liebster Blog Award nominiert. Vielen lieben Dank! ❤

 

Hier nochmal kurz die Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

 

 

1) Zuerst beschreibe dich kurz mit einigen Adjektiven. Dazu darfst du so viele Wörter benutzen, wie du Buchstaben in deinem Namen hast.

empathisch, liebevoll, ruhig, laut, verrückt, klug, lustig

 

2)Dein aktueller Lieblingssong?

Charlie Puth feat. Selena Gomez – We Don’t Talk Anymore

 

3) Frühling, Sommer, Herbst oder Winter? Welche Jahreszeit magst du am liebsten?

Damals hätte ich auf diese Frage mit „Sommer natürlich!“ geantwortet, ohne darüber nachdenken zu müssen. Jetzt mag ich alle Jahreszeiten. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, die ich versuche für mich zu nutzen. Zum Beispiel belege ich im Wintersemester durchschnittlich mehr Kurse an der Uni, weil ich zu der Zeit meist weniger unternehme und mich eher in mein Studium hängen kann. Im Sommer versuche ich mir so oft es geht eine Abkühlung zu verschaffen und fliege fast jedes Jahr in das Land meiner Wurzeln: die Türkei <3. Mittlerweile finde ich den Frühling und den Herbst fast am schönsten. Im Frühling liebe ich es zu beobachten wie die Erde wieder erblüht. Im Herbst finde ich es schön die bunten Blätter zu betrachten und am Fenster zu sitzen, mit einer Decke und einem warmen Getränk  zu lesen, während das ungemütliche Wetter draußen mir nichts anhaben kann.

 

4) Wie hast du deine Liebe zu Büchern entdeckt?

Also als Kind war ich im PonyClub angemeldet, da gab es jeden Monat zwei dünne Bücher zum Thema Pferde und andere Extras. Mir ist aufgefallen, dass Pferde mich zwar nicht sonderlich interessieren und ich wohl keine super Reiterin werden würde, aber ich mochte die Bücher sehr gerne. Seitdem habe ich eigentlich regelmäßig gelesen. Absolut süchtig wurde ich nach dem Lesen der Biss-Reihe! Ich erinnere mich an Tage aus meiner Jugend, an denen ich nach Hause kam, mich in mein Zimmer einschloss und den ganzen Tag gelesen habe.

 

5) Bei welchem Buch wurdest du richtig emotional?

Ich werde schnell emotional und weine auch oft bei Büchern. Eins was mir da sofort einfällt ist Mit dir an meiner Seite von Nicholas Sparks. Dieses Ende hat mich richtig fertig gemacht. Zuletzt habe ich bei Harry Potter und der Feuerkelch geweint als Cedric gestorben ist. 😦

 

6) Welchen Buchcharakter möchtest du gerne für einen Tag treffen? Und was würdet ihr zusammen unternehmen?

Ich würde gerne Katniss aus Tribute von Panem treffen und irgendwo mit ihr hingehen, wo wir uns ungestört unterhalten könnten. Dann würde ich sie nach ihren Beweggründen fragen und nach ihren Gefühlen. Für mich war dieser Charakter im Buch so unverständlich und kalt. Zwischendurch habe ich mich gefragt, ob sie überhaupt noch etwas empfindet oder völlig abgestumpft ist. Ich würde sie verstehen wollen.

 

7) Buch oder Film/Serien? Auf was würdest du eher für ein Jahr verzichten?

Ganz klar Filme und Serien. Lesen tut mir einfach so gut, es steigert meine Konzentration und ich merke, wie ich beim Lesen immer ruhiger und entspannter werde. Bei Filmen und Serien bin ich manchmal so aufgekratzt und ich kann mich schlechter auf sie konzentrieren.

 

8) Welchem Autor würdest du gerne einmal helfen ein Buch zu schreiben?

Der türkischen Autorin Elif Shafak. Ich schreibe selber gerne und diese Frau ist mein großes Vorbild! Sie hat sich nicht gescheut Gesellschaftskritik zu üben, in einem Land wie der Türkei, in dem das böse enden kann, wenn man nicht aufpasst. Außerdem halte ich sie für sehr intelligent. Ich mag, dass sie sich unaufgeregt kleidet und sehr viel Wert darauf legt ernst genommen zu werden. Auch ihre spirituelle Kenntnis des Islam beeindruckt mich sehr. Ich liebe ihre schlichtende Art, die alle Welten miteinander zu versöhnen versucht und ich wüsste genau, wenn ich ihr helfen würde ein Buch zu schreiben, wäre es dem Frieden auf der Welt dienlich und das ist es ,was ich mit meiner Arbeit erreichen wollen würde.

 

9) Du darfst ab heute nur noch einen Büchertyp lesen? Auf welchen trifft deine Wahl?

Ich sage einfach mal Romane. Einfach aus dem Grund, weil wahrscheinlich auf den meisten Büchern, die ich besitze Roman steht.

 

10) Hast du schon einmal eine Zeit lang bewusst auf das Lesen verzichtet? Wenn ja, wie lange und wie war es? Wenn nein, möchtest du das einmal ausprobieren?

Ich habe mich nicht bewusst dazu entschieden, aber am Anfang meines Studiums hatte ich wenig Lust noch, neben der Uni, zur Unterhaltung etwas zu lesen. Ich habe viele Fachtexte lesen müssen. Ich musste erstmal mit dem Pensum klar kommen und habe es eine Zeit lang aufgegeben privat für mich zu lesen. Durch Booktube ist dann erneut meine Leidenschaft entfacht! 🙂

 

11) Zum Abschluss… Du weißt, dass du in 10 Sekunden stumm sein wirst und nie mehr reden kannst. Was wären deine letzten Worte?

Take care.

 

 

Nominiert sind folgende Blogs:

booksoftination

nureinbuch

Lions and witches

bücherschmöker

lesefantasie

Miss Naseweis

 

Meine 11 Fragen

  1. Wie würden deine Freunde dich beschreiben und nimmst du dich selbst ähnlich oder anders wahr?
  2. Liest du lieber lange oder kurze Kapitel?
  3. Was ist dein Lieblingsgenre und warum?
  4. Welche Buchverfilmung fandest du besser als das Buch?
  5. Wo liest du am liebsten?
  6. Nenne ein Schulbuch, das du sehr mochtest und eines, das du gar nicht mochtest.
  7. Welche Bücher-Plattform gefällt dir am besten und warum? (Blog, Bookstagram, Tumblr, Booktube, Goodreads, Lovelybooks etc.)
  8. Wenn jemand dir die Frage stellen würde: „Warum liest du gerne/oft?“ was würdest du der Person antworten?
  9. Was für Hobbys, außer dem Lesen, hast du noch?
  10. Willst du dein Hobby zum Beruf machen oder glaubst du es würde dir den Spaß an der Sache verderben?
  11. Machst du viele TAGs mit, oder eher nicht? Auf welcher Plattform machst du am liebsten TAGs mit?

 

Viel Spaß beim Beantworten der Fragen! 🙂 ❤

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Was bringt uns eigentlich unser Schulsystem?

Ich habe mir vorgenommen ab und zu Themen zu besprechen, die ich interessant oder wichtig finde. Heute geht es um das Thema Schule, meine Erfahrungen und was ich davon halte.

Ich war ein Kind, das, die meiste Zeit, gerne zur Schule gegangen ist. Den Kindergarten habe ich nicht sonderlich gemocht, weil ich dort von anderen Kindern geschlagen oder von den Erzieherinnen ausgegrenzt wurde (ich weiß bis heute nicht so recht warum). Schule gefiel mir schon besser, ich hatte eine Struktur und konnte etwas lernen.

Auf dem Gymnasium hat sich dann vieles schlagartig geändert. Ich gehörte nicht mehr zu den Besseren in der Klasse und meine Noten wurden immer schlechter. Ich ging in einem kleinen Ort auf ein Gymnasium, auf dem nur wenig Schüler mit Migrationshintergrund waren. Diese gingen eher auf die Real- und Hauptschule, die, zum Glück nur ein paar Meter von unserer entfernt war. Schon als ich auf das Gymnasium kam war ich eher traurig, weil die meisten meiner Freunde auf die Realschule kamen. Hinzu kam, dass ich bei einigen Jungs in meiner Klasse nicht besonders beliebt war und jemand mobbte mich, zusammen mit seinen Freunden, sogar. Bei den Mädels war ich zwar sehr beliebt, aber auch da wurde mir bewusst, dass ich nicht mehr zu den Beliebtesten aus der Klasse gehörte, was mir leider im Alter von ca. 13 Jahren sehr wichtig war. Unsere Klasse war sehr faul und ich wusste nicht wie man lernte. Vorher war ich immer gut gewesen, wenn ich in den Unterrichtsstunden aufpasste. Nun genügte das nicht mehr und der Stoff wurde anspruchsvoller, gleichzeitig wurde uns nie erklärt, wie man sich eigentlich am besten auf so eine Schulprüfung vorbereiten kann. Ich wurde immer schlechter und hatte, zu der Zeit, alles im Kopf, nur nicht meine Schulaufgaben. Schließlich blieb ich mit einem Zeugnis sitzen, auf dem stolze fünf Fünfen und der Rest Vieren waren.

Meine Mutter wusste, dass ich nur „faul“ war, nichts getan hatte und deswegen sitzen blieb. Das stimmte wirklich, ich tat nichts, aber nicht aus Faulheit, wie ich heute weiß. Ich kannte einfach nicht die richtigen Lernmethoden und wenn ich versuchte mich auf Prüfungen vorzubereiten scheiterte ich, noch viele Jahre übrigens, meist vergeblicher, als wenn ich mich nicht so, vermeintlich intensiv, darauf vorbereitete. Die Lehrer waren sich übrigens sicher, dass auf die Realschule wechseln sollte. Mir stieg das alles so zu Kopf, dass ich sogar insgeheim hoffte auf die Realschule wechseln zu können. Nur meine Mutter glaubte immer noch an meine Fähigkeiten und meinte die Atmosphäre in meiner Klasse beeinflusst mich negativ und es würde besser werden, wenn ich das Jahr einfach wiederholen würde. Da ich vorher in einer Klasse war, die noch nach dreizehn Jahren Abitur machen sollte und in eine Klasse kam, die nach zwölf Jahren Abitur machen sollte, wiederholte ich nicht wirklich viel. Aber meine Mutter behielt trotzdem Recht: ich war in eine Klasse gekommen, die sehr gut im Unterricht mitmachte und das steckte mich an. Zwar fand ich nicht direkt gute Freundinnen, wie die Mädels aus meiner alten Klasse, weil ich in der Neuen ein merkwürdiges Konkurrenzverhalten spürte und nicht mit der Art vieler Mitschüler klar kam, aber trotzdem waren die meisten ganz nett und irgendwann fand ich auch die richtigen Leute, mit denen ich mich anfreundete.

Das Thema schlechte Noten und Mobbing schien vorerst beendet zu sein. Vorher hatte ich nur noch Freundinnen auf dem Gymnasium gehabt, aber mit zunehmenden Alter befreundete ich mich wieder mehr und mehr mit Realschülern und hing in den Pausen und meinen Freistunden im Real- und Hauptschulgebäude ab. Ich fiel nicht besonders auf, ich hatte ja schwarze Haare. 😉 Eher im Gegenteil, die Sekretärin unserer Schule fragte mich mal, finster schauend, ob ich auch auf die Schule gehen würde. Ich bejahte und sie entschuldigte sich peinlich berührt.

Mit meinen Mitschülern hatte ich mich abgefunden. In der Oberstufe, als mein alter und mein neuer Jahrgang zusammenkamen, konnte ich zwar die Denkweisen der meisten Schüler nicht nachvollziehen und legte mich auch das ein oder andere Mal mit ihnen an, aber es ging noch. Was jetzt gar nicht ging, war das Verhalten einiger Lehrer. Damals fand ich es normal und dachte, man kann ja nicht mit jedem Lehrer klar kommen. Wenn ich jedoch heute zurückblicke, weiß ich, dass ich von einigen ziemlich diskriminiert wurde und bin geschockt. Für mich war das Normalität. Mir fallen keine konkreten Beispiele ein, weil ich nicht gerne an meine Schulzeit auf dem Gymnasium zurückdenke. Einige Lehrer mochte ich natürlich sehr! Ich habe mir immer gesagt, für diese gehe ich in die Schule, denn der Unterricht lohnt sich.

Was waren das für Lehrer? Nun, das waren Lehrer, die auf aktuelle politische Diskurse aufmerksam machten und mit uns diskutierten. Lehrer, die zum Weiterdenken anregten und mich mit ihrem Unterricht dazu anregten mich für die Inhalte zu interessieren und bei denen ich Raum hatte auch mal kreativ zu sein. Lehrer bei denen meine Überlegungen erwünscht waren und nicht nur das im Abitur verlangte Wissen in uns reingeprügelt wurde, ohne es zu reflektieren. An dieser Stelle danke an diese tollen Lehrer. Viele Fächer interessierten mich einfach nicht, aber ich konzentrierte mich nicht auf meine Schwächen, sondern auf meine Stärken und das gab mir viel mehr, als wenn ich die ganze Zeit damit verbracht hätte, an meinen Schwächen zu pfeilen.

Kurz vor dem Abitur dann wollte ich alles hinschmeißen. Zum Glück wendete ich mich an die richtigen Menschen: meine Mutter und einen Lehrer, der sich sehr für die Oberstufenschüler einsetzte und mir Mut machte, statt mir zu raten von der Schule zu gehen (, wie es unser Schulleiter netterweise immer tat, um den Doppeljahrgang doch noch irgendwie zu schmälern. Er sorgte auch dafür, dass alle die Nachprüfungen hatten, durchs Abitur fielen). Ich hatte alle Unterkurse in den Grundkursen voll und durfte keinen mehr haben. Ich dachte die ganze Zeit, selbst wenn ich meine Französischnote verbessern konnte, würde ein Wunder geschehen müssen, um, nach all der Vernachlässigung, Mathe zu bestehen. Irgendwie schaffte ich es aber in diesem letzten Halbjahr keinen Unterkurs mehr zu kassieren und wurde mit Ach und Krach zum Abitur zugelassen, wie ich schon mit Ach und Krach auf das Gymnasium gekommen war (ich hatte zwar eine Empfehlung, aber mit doppelter Einschränkung). Ich bestand auch mein Abitur, zwar mit einer mäßigen Note, aber ich wusste zu dem Zeitpunkt schon, dass ich zulassungsfreie Studiengänge studieren will und mein N.C. keine Rolle spielen würde.

Rückblickend war meine Schullaufbahn ein Kampf. Anders kann ich das Ganze nicht beschreiben. Ich wäre nach dem Abitur gerne ins Ausland gegangen, aber ich hatte zu viel Angst. Ich wollte eigentlich eine Ausbildung anfangen, weil ich wusste meine Familie können mich finanziell nicht unterstützen, aber abermals ermutigte mich meine Mutter zu studieren, weil das viel besser zu mir passen würde (und sie hat wirklich, wirklich Recht! Danke für alles, Mama <3). So fing ich direkt an zu studieren und war sogleich vom Studium sehr enttäuscht. Aber dazu wann anders mehr.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist Folgendes: die ganze Schulzeit über geht es darum bloß irgendwie weiterzukommen und gute Noten zu haben. Der Lernstoff ist heutzutage so umfangreich, dass man froh ist, wenn man diesen drauf hat und keine Nerven und Lust mehr irgendein Thema zu vertiefen. Und auch keine Zeit. Die ganze Zeit über macht irgendjemand von außen Druck, entweder die Eltern oder die Lehrer. Es geht darum sein Abitur mit einer möglichst guten Note zu bestehen. Worin wir wirklich gut sind und was wir eigentlich wollen und brauchen ist erst einmal hinten angestellt. Wenn du in irgendeinem Fach auf einer fünf bist, ist alles andere erst einmal nebensächlich und du musst das wieder gerade biegen. Du traust dich nicht einmal deine Zukunft zu planen, denn wenn du dein Abitur nicht schaffst, fällt sowieso alles ins Wasser und die Enttäuschung wäre groß. Also konzentrierst du dich nur darauf. Und dann ist die Schule zu ende, du hast dein Abitur und alle Menschen, die dir vorher ganz genau diktiert haben, was du zu tun hast und was nicht, schauen dich mit großen Augen an und erwarten von dir, dass du den richtigen Weg einschlägst, denn du hast ja jetzt dein Abitur und bist erwachsen.

Aber was genau sind eigentlich meine Stärken? Was gibt es dort draußen in der echten Welt für Möglichkeiten und Herausforderungen, die man in der Schule nicht kennengelernt hat? Was will ich eigentlich und warum erwarten jetzt alle, dass ich das weiß, wo sie doch vorher nicht einmal interessiert hat, was das ist? Dieser Moment, in dem all der Druck von den Schultern abfällt ist Segen und Fluch zugleich. Endlich darf und soll man die eigenen Entscheidungen treffen und ins Erwachsenenleben eintreten, aber wurde man jemals darauf vorbereitet? Was folgt ist der Sprung ins kalte Wasser. Manche fallen in ein tiefes Loch. Andere haben eine Sinnkrise. Was will ich? Wer bin ich eigentlich? Und was kann ich noch, außer der Fächer, in denen ich gute Noten habe. Was mache ich jetzt eigentlich?

Ich finde das Schulsystem veraltet und auf eine Leistungsgesellschaft getrimmt, die viele Menschen unglücklich macht. Was bringt es mir all das Geld zu verdienen, wenn ich keine Zeit habe es auszugeben oder die Sachen, die ich mir damit gekauft habe, zu genießen? Warum stellt man sich innerhalb der Schulzeit nie die Frage was Glück eigentlich bedeutet und erlernt keine Fähigkeiten, wie man sein eigenes Glück finden und leben kann. Was bedeutet Liebe, oder Loyalität und was können wir tun, um dem Planeten und den Menschen, die auf ihm leben etwas Gutes zu tun? Wer sind wir eigentlich, wer bin ich und was kann ich? Was bedeutet für mich ein erfolgreiches Leben geführt zu haben? Was ist mir wichtiger, meine Zeit oder mein Geld? Was sind meine Prioritäten?

Natürlich stellt man sich diese Fragen in keinem Unterrichtsfach. Wir sollen zu leistungsfähigen Maschinen ausgebildet werden, die die Wirtschaft ankurbeln und das bestehende System aufrechterhalten. Bloß keine rebellischen Köpfe, oder neuen Ansätze, denn das würde bedeuten, dass die Menschen erkennen, was wirklich wichtig für sie ist und plötzlich würde das Generieren von Geld vielleicht gar nicht mehr so eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen.

Ich schreibe diesen Text hier, weil er tief in meiner Seele brennt. An alle, die sich ausgegrenzt gefühlt haben, die dachten sie seien nicht normal und würden nicht dazugehören. An alle, die regelmäßig an ihre Grenzen kommen, unglücklich sind und nicht wissen warum. Mir ging es genauso. Ich habe immer noch keine Ahnung, wo das Leben mich hintreibt, aber ich denke jetzt anders. Solange ich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang das machen kann, was mich mit Glück und Freude erfüllt, führe ich ein reiches Leben, das mir kein Geld der Welt allein, geben könnte. Ich vertraue einfach auf meine innere Weisheit und lasse mich treiben. Wenn mir etwas nicht gefällt, wende ich mich davon ab. So leicht kann es sein. Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig und das hier ist mein Leben. Ich will es authentisch und nach meinen eigenen Werten leben, komme was wolle und wenn das bedeutet, dass ich unter einer Brücke leben muss.

Versteht mich nicht falsch, ich finde Geld toll, es ist eine Machterweiterung, die in den richtigen Händen viel Gutes bezwecken kann. Aber Geld ist nicht mein Lebensinhalt. Das bin ich selbst und die Menschen, die ich liebe und mit denen ich so viel Zeit wie möglich verbringen will, bevor meine Zeit abgelaufen ist. Ich glaube daran, dass jeder tief in seinem Inneren schon weiß, was gut für ihn ist. Wir haben nur verlernt auf unsere eigene Intuition zu hören und unsere Gedanken mit den Vorstellungen von anderen Menschen gefüllt.

Also fasst euch ans Herz und stellt euch diese eine Frage. Tue ich wirklich, was ich von Herzen liebe und tun will? Oder tue ich etwas, von dem ich denke, dass es gut ist, das zu tun. Von dem ich denke, dass ich es tun sollte und muss.

Was habt ihr zu dem Thema für Gedanken? Bitte teilt sie mir doch in den Kommentaren mit. ❤

 

Was zur Hölle ist eigentlich ein Bullet Journal?

Es ist in aller Munde: das Bullet Journal. Nachdem ich zum ersten Mal davon gehört habe, wollte ich natürlich wissen, was es damit auf sich hat und das Ganze funktionieren soll. Also stürzte ich mich auf meine Internetrecherche, durchforstete Instagram und Pinterest und sah mir Youtube-Videos dazu an.

Der US-amerikanische Designer Ryder Carroll tüftelte 20 Jahre lang das System des Bullet Journals aus. Es soll die Aufgaben des Lebens organisieren und sie in eine verständliche Struktur bringen. Durch diese Methode hat man all seine To-Dos, Notizen und Termine in einem Notizbuch gebündelt. Ob die Seiten eher minimalistisch oder kreativ gestaltet werden, ist einem selbst überlassen, denn es handelt sich um ein Tool, das auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist und uns ermöglicht produktiver zu sein. Die individuell gestalteten Bullet Journals leben von ihrer Lebendigkeit und alles was man am Anfang benötigt sind, ein leeres Notizbuch (egal ob kariert, liniert oder weiß), einen Stift und ein Lineal.

 

Das Herz des Kalenders: der Index

Auf die erste Seite des Notizbuches kommt der Index, der die Übersicht für den Kalender darstellt und hilft alles darin wiederzufinden. Am Anfang ist dieser logischerweise leer und füllt sich nach und nach mit Inhalt.

Man kann ganz klassisch zwei Spalten anlegen, in die linke kommen die Seitenzahlen und in die rechte der Inhalt. Auf den nächsten Seiten folgt ein Jahresüberblick, in dem man sich für jeden Monat ein paar Zeilen freilassen kann, um wichtige Aufgaben festzuhalten.

Dann kann ein Monatskalender folgen, in dem man den ganzen Monat auf einen Blick sieht. Er kann sich über zwei bis sechs Seiten erstrecken, je nachdem wie viel Platz gebraucht wird. Im Monatskalender ist Platz für Notizen, Aufgaben, Termine oder Pläne.

Danach kann man weiter in Wochen oder Tage aufteilen, je nachdem was man braucht. Es bietet sich an direkt mit der kommenden Woche zu starten. Manche Menschen mögen es ihre Woche auf einen Blick zu sehen, während andere es bevorzugen eine Seite für einen Tag freizuhalten und diesen noch weiter in Stunden aufzuteilen.

Die Wochenübersicht kann so aussehen, dass auf der linken Seite die Wochentage stehen und auf der rechten, Platz für Aufgaben und Notizen sind. Am Ende der Übersicht kann man sich Platz lassen für zukünftig anstehende Aufgaben oder Aufgaben, die man in die nächste Woche bzw. den nächsten Monat übernehmen möchte.

Natürlich muss man keinen der Kalender anlegen, wenn man einen nicht braucht und als überflüssig ansieht, kann man ihn einfach weglassen (zum Beispiel die Monatsübersicht, wenn einem schon der Platz im Jahreskalender reicht).

 

Organisierung der einzelnen Punkte

Die Termine und Aufgaben des Tages bekommen Bullet Points. Man kann mit folgenden Symbolen arbeiten:

[x] Aufgabe erledigt

[>] Aufgabe verschoben

[<] Aufgabe terminieren

o Events

– Notizen

Tipp: Um produktiv zu bleiben, kann man die Regel einhalten eine Aufgabe nicht mehr als drei Mal zu verschieben.

 

Nach der Gestaltung einer Seite kehrt man einfach zum Index zurück und gibt an, wo diese zu finden ist. Weitere leere Seiten kann man mit Listen füllen, z.B. Einkaufslisten, Film-/ Serienlisten Trainings-/ Essenspläne, Geschenkideen, Wunschzettel, Reiseziele, Notizen, oder im Falle von uns Buchliebhabern: Leselisten. Außerdem kann man sich noch weitere Seiten freihalten, um, zum Beispiel, nach jeder Woche einen Rückblick zu machen. Hier könnte man auswerten, was für einen funktioniert hat, was nicht funktioniert hat oder wie erfolgreich die Woche war.

Was für einen nicht funktioniert, lässt man einfach bleiben. Auf den nächsten Seiten warten schließlich weitere leere Seiten, um etwas Neues auszuprobieren. Der Sinn ist das Planen so individuell wie möglich zu gestalten, alles auf einen Blick zu finden und Spaß an seinen Listen zu haben! Es gibt kein richtig oder falsch und mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für die Methoden, die für einen funktionieren oder nicht funktionieren.

 

Ein einfaches Erklärvideo von Ryder Carroll selbst findet ihr hier. Und hier findet ihr ein deutschsprachiges Video, von der Youtuberin Lotti, die ihren Kalender etwas mädchenhafter gestaltet. 🙂

 

Ich hoffe ich konnte mit diesem Beitrag ein bisschen erklären worum es beim Bullet Journaling geht. Ich selbst habe einen relativ schlichten Planer mit Wochenübersichten, den ich noch fast ein Jahr nutzen werde, bevor ich meinen vollkommen individuellen Planer gestalten will. Auf den leeren Seiten in meinem Planer habe ich mich schon an ein paar Listen probiert und ich organisiere mich schon länger mit einem ähnlichen Bullet-Point-System. Ich finde die Kunst des Planens ist, sich nicht zu viel aufzuhalsen, nichts zu vergessen und auch Punkte in seinen Tag einzubringen, die einem wirklich Spaß machen und das eigene Leben bereichern.

 

Wie steht ihr zum Thema Planen? Habt ihr einen Kalender, seid ihr nur noch digital unterwegs oder habt ihr alles im Kopf?

 

 

 

Rezension: Harry Potter und der Feuerkelch von Joanne K. Rowling

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Deutscher Titel: Harry Potter und der Feuerkelch

Originaltitel: Harry Potter and the Goblet of Fire

Autorin: Joanne K. Rowling

Genre: Jugendbuch/ Urban Fantasy

Verlag: Carlsen

Preis: 11,99€ [D]

Seiten: 768

 

Klappentext

Dann erkannte er, dass es ein riesiger Totenkopf war, der, wie es schien, aus smaragdgrünen Sternen bestand. Und aus der Mundhöhle des Schädels quoll, wie eine Zunge, eine Schlange hervor.

Das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt für Harry. Doch davor steht noch ein sportliches Großereignis, das die scheußlichen Sommerferien vergessen lässt: die Quidditch-Weltmeisterschaft. Und ein weiterer Wettkampf wird die Schüler das ganze Schuljahr über beschäftigen: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. Natürlich steckt dahinter das Böse, das zurück an die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry, sehr eng. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann Harry sich auch in verzweifelten Situationen verlassen.

 

Das Cover gefällt mir wieder gut, vor allem die Rottöne, der Drachen und der fliegende Harry. Außerdem erkennt man, dass Harry älter geworden ist.

Zu dem Schreibstil brauche ich wohl nicht viel zu sagen, der ist wie immer große Klasse! In der Mitte des Buches hat sich das Lesen bei mir mal wieder gezogen, wie so oft bisher bei Harry Potter. Irgendwann bin ich dann aber an eine Stelle gekommen, an der ich nicht mehr wusste, wie es weitergeht und von da an, wurde die Geschichte immer spannender. Jetzt bin ich so richtig im Lesefluss und dieser hält sich bis jetzt (habe mir gleich den nächsten Teil nach dem Buch geschnappt, weil ich alles was passiert ist so spannend fand).

Die Idee und Kulisse der Quidditch-Weltmeisterschaft und des Trimagischen Turniers fand ich ganz toll und wie immer super umgesetzt. Das Denkarium von Dumbledore hätte ich auch gern, ich versuche zwar meine festgefahrenen Gedanken durch Meditation los zulassen, aber so ginge es sicher schneller. 😉

Harry reift in diesem Buch noch mal auf eine andere Art und Weise heran. Er muss viel durchmachen und mit Ängsten klar kommen.

Ich fand es in diesem Band total lustig, wie eifersüchtig Ron auf Hermine und Krum war! 😀 Er nimmt Hermine das erste Mal als Mädchen wahr und fängt an besitzergreifend zu werden. Außerdem kann ich ihn verstehen, dass er zwischendurch genervt von Harry, und dem ganzen Rummel um ihn, war. Seine Eltern kümmern sich liebevoll um Harry, auch Hermine macht sich ständig Sorgen um ihn und Ron tritt dadurch oft in den Hintergrund und muss die zweite Geige spielen.

Ich fand es großartig, wie sich Hermine diesmal für die Rechte der Elfen einsetzte, obwohl sie von Ron und Harry dafür nur belächelt wird. An der Art und Weise wie Dumbledore mit Halbriesen, Professor Lupin, den Elfen und vielen anderen, die von einigen Zauberern und Hexen argwöhnisch betrachtet werden, umgeht, zeigt, dass er genau wie Hermine Toleranz gegenüber allen Wesen aufbringt. Hermine hat diesmal wieder oft bewiesen, wie intelligent sie ist. Sie hat sich nicht von der Hysterie der anderen Mädchen anstecken lassen und hängt auch immer noch lieber mit Harry und Ron ab. Sie zeigt diesmal allen, dass sie nicht nur intelligent ist, sondern sich auch ganz schön herausputzen kann, wenn sie möchte (, aber andere Dinge sind ihr einfach wichtiger als gutes Aussehen). Man merkt, dass sie sich von der Aufmerksamkeit, die Krum ihr geschenkt hat, geschmeichelt gefühlt hat, aber Harry und Ron sind ihr wichtiger. Außerdem glaube ich, dass sie Krum nicht für besonders schlau hält, aber einfach zu höflich ist, das anzusprechen beziehungsweise es vielleicht auch genießt, wenn Ron eifersüchtig ist. 🙂

Ich finde Dumbledore legt, in diesem Teil, etwas von seiner Unnahbarkeit aus den vorigen Teilen ab und der Leser bekommt einen tieferen Einblick in seinen Charakter. Er tut konsequent was er für richtig hält und lässt sich von niemandem beirren. Er sagt immer die Wahrheit, auch wenn sie grausam ist und Panik auslösen könnte, aber er scheint nichts von falschen Beschwichtigungen zu halten, weswegen er mir in diesem Teil noch mehr als sonst ans Herz gewachsen ist.

Cedric kann man gar nicht nicht mögen, weil er einfach nett, loyal und ehrenhaft ist, in allem was er tut. Deswegen hat er es auch das ein oder andere Mal geschafft Harry die „Show“ zu stehlen, ohne dabei gemein sein zu müssen.

Cho wirkt auch total nett und man weiß nicht so recht, ob sie Cedric oder Harry besser findet. Bisher mag ich sie auf jeden Fall total.

Ludo Bagman habe ich bis zuletzt immer verdächtigt hinter irgendwelchen bösen Plänen zu stecken, aber er ist wohl nicht intelligent genug, um irgendetwas auszuhecken.

Moody wurde mir schnell sympathisch. Ich war immer froh, wenn er in Harrys Nähe war und dachte dann sei er bestens beschützt. Ich mochte die Szenen mit ihm sehr. Umso geschockter war ich dann am Ende.

Snape liebe ich einfach! 😀 Er kann zwar voll die Nervensäge sein, aber ich habe das Gefühl innerhalb dieses Buches ist sein Programm „Harry ärgern“ immer weiter in den Hintergrund gerückt, da es nun darum geht zusammenzuhalten und er wahrscheinlich in Zukunft eine wichtigere Rolle haben wird, um die er sich kümmern muss.

Mr. Crouch wirkte, trotz seiner strengen Art, fast immer korrekt auf mich. Die Härte gegenüber seiner Familie hat ihn kurz unsympathisch wirken lassen, bis sich herausstellte, dass er seine Gründe gehabt hat.

Ich liebe übrigens die Randcharaktere bei Harry Potter, wie zum Beispiel Dobby und Winky, die Hauselfen. Ich fand es erschreckend, dass Winky Freiheit so verabscheit und der Familie, der sie gedient hatte, treu war, egal ob die Taten dieser gut oder schlecht waren.

Ich hasse Wurmschwanz. Harry hat ihn am Leben gelassen und was ist sein Dank dafür? Abscheulicher Typ.

Voldemort war natürlich genau so, wie man es von Voldemart erwartet hätte, kalt und grausam wie eh und je. Langsam glaube ich, dass diese Machtgeilheit bei ihm entstanden ist, weil er einfach so krasse Minderwertigkeitskomplexe hat und das damit zu überdecken versucht. Durch die Art und Weise wie er sein Leben geschildert hat, bin ich auf diese Vermutung gekommen.

Das Ende ist, mal wieder, bei mir eingeschlagen wie eine Bombe und trotz, dass ich kein Mensch bin, der die Harry Potter Bücher bisher schnell gelesen hat, bin ich nur so durch die letzten 200 bis 300 Seiten geflogen. Das Ende hat das Buch mal wieder zu einem fünf Sterne Buch gemacht. An einer Stelle musste ich wieder weinen, ich glaube es war als Harry ein schlechtes Gewissen wegen Cedric hatte. An der Stelle, hatte ich voll den Kloß im Hals. Ich bin kein Fan von Krieg oder Voldemort, aber auf den bevorstehenden Krieg in diesen Büchern fühle ich mich durch die Geschichte gut vorbereitet und verbunden mit den Charakteren. Ich freue mich richtig weiterzulesen, obwohl die Stimmung wahrscheinlich düster werden wird. Vielleicht ist etwas von Harrys Mut auf mich übergegangen.

 

Fazit

Durch Harry Potter und der Feuerkelch bin ich wirklich zum Fan geworden, was ich nicht gedacht hätte! Letztendlich habe ich mich vom Hype anstecken lassen. Ich bin jetzt an einem Punkt, an dem ich mich nicht mehr erinnere, wie die Geschichte weitergeht und meine Neugierde lässt mich endlos lesen. Es fängt immer relativ langweilig bei den Dursleys an und wird von Kapitel zu Kapitel spannender, bis man richtig in die Geschichte reingesogen wird und mit den Protagonisten mitfiebert. Einige Fragen in meinem Kopf sind offen geblieben, weswegen ich unbedingt weiterlesen muss. Nicht mal die über 1000 Seiten vom nächsten Teil können mich abschrecken, was ein Buch erstmal schaffen muss!

 

Bewertung: 5 Sterne

 

Die Sache mit der Konzentration…

Ich habe beschlossen ab und zu Themen anzusprechen, die mich in meinem Alltag beschäftigen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob sich das Ganze nur auf die Bücherwelt beschränken wird oder nicht.

Mein erstes Thema ist: Konzentration beim Lesen. Ich kann mich in meinem Zimmer absolut nicht auf ein Buch konzentrieren. Ich habe versucht dem Ganzen entgegenzuwirken, indem ich die wörtliche Rede in Büchern laut lese. Das hat etwas geholfen. Jetzt habe ich eine bessere Lösung gefunden und meinen Leseort gewechselt. Ich lese im Wohnzimmer meiner WG und habe dabei meist nur mein Buch und ein Glas Wasser dabei. Vor allem das Smartphone muss in weiter Ferne bleiben. Wenn ich es nur sehe, denke ich es könnte ja blinken und was Wichtiges sein. Das reißt mich aus der Geschichte. Außerdem stören mich aktuell die Bauarbeiten vor dem Gebäude.

Natürlich kommt es auch auf das Buch an. Manche Bücher erfordern mehr Konzentration, als andere. Aber ich merke, dass ich oft ein Problem habe mich zu konzentrieren und frage mich ob das am Fluss der vielen Informationen liegt, die im Laufe des Tages auf uns einprasseln. Manchmal wird’s mir einfach zu viel.

Zum Lesen brauche ich also Ruhe und nichts darf mich ablenken. Allein der Anblick von Chaos reicht manchmal, um mich total aus dem Gelesenen rauszubringen. Ein weiterer Ort, an dem ich sehr gerne und konzentriert lese ist im Zug. Aber wenn dort jemand redet, war’s das auch wieder mit der Konzentration. Deswegen setze ich mich jetzt (im Metronom) immer auf diese Klappsessel, die es in der Nähe der Toiletten gibt. Erfahrungsgemäß sitzt dort niemand, außer der Zug ist voll. Das Auf- und Zugehen der Türen und Hereinkommen der Leute stört mich nicht, aber wenn permanent Gespräche um mich herum stattfinden, kann ich nicht lesen.

 

Wie ist das bei euch? Taucht ihr ganz leicht in Bücher ab und vergesst alles um euch herum? Oder habt ihr manchmal auch Probleme euch zu konzentrieren? Habt ihr weitere Tipps für mich?