Wölkchens Freitagsfragen #141

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Wölkchens Bücherwelt stellt jeden Freitag zwei Fragen. Eine ist buchbezogen und die andere persönlich. Die Woche ist irgendwie voll an mir vorbeigerauscht, weil ich jeden Tag auf Achse war… Dabei muss ich eigentlich meine Hausarbeit schreiben. 😥 Naja, genug gejammert. Kommen wir lieber zu den Fragen! 😀

 

Gehst du dieses Jahr auf die Leipziger Buchmesse? – Warst du schonmal dort?

Ich gehe dieses Jahr das erste Mal auf die Leipziger Buchmesse. 🙂 Nach dem BookTuber-Treffen in Hannover wusste ich einfach: ICH MUSS DAHIN. Ich freue mich schon riesig und habe überhaupt keinen Plan was mich dort erwartet. Ich bin am Samstag von 10 bis ungefähr 17 Uhr dort und ihr dürft mich gerne ansprechen (schaut doch mal auf meinem YouTube-Kanal vorbei, damit ihr wisst, wie ich aussehe).

 

Glaubst du an die Liebe auf den ersten Blick?

Jain? 😀 Also ich glaube daran, dass man sich sofort nach dem Kennenlernen schon zu einer Person hingezogen fühlen kann und auch sowas wie Schmetterlinge im Bauch haben kann. Das ist dann eine Verknalltheit bzw. man spürt einfach, dass die Chemie stimmt. Meiner Meinung nach hat das aber wenig mit Liebe zu tun.

Langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich noch weiß was Liebe ist… Tief in meinem Herzen bin ich mir sicher es zu wissen, aber irgendwie bin ich auch enttäuscht. Eine funktionierende Beziehung hat auf jeden Fall viel mit Respekt, Vertrauen und gegenseitige Akzeptanz zu tun. Aber reicht das um jemanden zu lieben? Ist Liebe einfach Gewohnheit oder doch mehr? Ich weiß es nicht mehr so genau.

Ich würde Liebe wie so definieren: Liebe ist das Gefühl, unabhängig von Zeit und Ort, bei jemandem ein Gefühl von ‚zu Hause sein‘ zu haben. Wenn man sich pudelwohl mit der Person fühlt und keine Probleme hat man selbst zu sein. Wenn das Glück des anderen einen so glücklich macht, als sei es das eigene. Ich glaube das ist Liebe.

 

Seit Ihr auf der Leipziger Buchmesse? Glaubt Ihr an Liebe auf den ersten Blick und wie würdet Ihr Liebe definieren? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! 🙂

Eure Jasemin ❤

 

Rezension: Mama, bleib mal im Slip von Anke Müller

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Titel: Mama, bleib mal im Slip – Wenn das Kind Pubertät bekommt und 51 andere   Familienkatastrophen

Autorin: Anke Müller

Genre: Alltagsgeschichten

Verlag: Bastei Lübbe

Format: Taschenbuch

Preis: 10,00€ [D]

Seiten: 256

 

Klappentext

HABEN SIE KINDER, DIE MIT IHREN NERVEN TAUZIEHEN SPIELEN?

Sind Sie Dompteur in einem Flohzirkus, und keiner hört auf Sie? Wachsen Ihnen Schmutzwäscheberge und unerledigte Aufgaben über den Kopf? Keine Sorge, Sie sind nicht allein: Auch Anke Müller lebt im Familienchaos. Besonders ihr dreizehnjähriger Sohn, der Pubertikel, bringt sie an den Rand des Wahnsinns. Meldet sie ihn morgens krank, freuen sich die Lehrer. Das kleine Schwesterchen, wegen seines Geflatters Geflügel genannt, hat es ebenfalls in sich. Etwa wenn es Mama fragt: „Findest du graue Haare eigentlich schön? Oder warum hast du so viele?“

Wie Anke Müller es schafft, bei den täglichen Familiendramen die Nerven zu behalten, und warum kleine Monster am besten mit Humor zu bändigen sind, das erzählt sie in diesem wunderbar komischen Buch.

Erst einmal vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar vorgeschlagen und zugeschickt hat. Ich freue mich immer Bücher zu entdecken, auf die ich nicht von selbst gestoßen bin.

Das Cover und den Titel fand ich direkt süß und lustig. Leider wurde in mir der Eindruck erweckt, als würde das Thema Pubertät mehr im Fokus stehen und daraufhin habe ich das Buch auch angefragt. Das ist jedoch nicht der Fall, denn eigentlich ist die ganze Familiendynamik Zentrum der Geschichte.

Das Format ist ein normales, handliches Taschenbuch, das ich gut mit mir herumtragen konnte, ohne dass es zu schwer zum Mitnehmen war.

Ich bin in das Buch schnell reingekommen und es hatte einen angenehmen Lesefluss. Der Schreibstil war auch okay, halt im Bloggerstil, da die Autorin Bloggerin ist. Das fand ich aber nicht schlimm, denn es hat mir gut gefallen, war angenehm und leicht zu lesen. Die Kapitel sind recht kurz, was ich auch gut fand, weil ich so schnell vorankam. Vor allem die Wortwahl und die Sichtweisen der Autorin waren richtig witzig. Zum Beispiel, dass sie ihren Sohn Pubertikel und ihre Tochter Geflügel nennt! 😀 Außerdem ist mir aufgefallen, dass sie ihr Familienleben durch eine ganz besondere Brille betrachtet. Leider habe ich mich zum Lesen zwingen müssen, weil ich ja gehofft habe es würde mehr um das Thema Pubertät gehen. Und ich habe etwas Druck gemacht, da es ein Rezensionsexemplar war. Das hat mir etwas die Freude am Lesen genommen, denn ich hatte zu der Zeit nicht wirklich Lust auf das Buch.

Anke Müller, die Mama und Autorin des Buches, schreibt das Buch aus ihrer ganz besonderen Sichtweise. Durch ihre Schreibfertigkeit, ihren Witz und Humor wird der scheinbar banale Familienalltag zum Abenteuer umfunktioniert. Sie hat sympathisch auf mich gewirkt, vor allem auch deshalb, weil sie sich Fehler eingestehen kann und diesen sogar mit einer Portion Humor begegnet. Ich mag Menschen, die sich nicht zu ernst nehmen einfach.

Der Vater der Familie kam für meinen Geschmack fast schon zu selten vor. Aber ich denke das ist normal bei einem Vollzeitjob. Ich würde ihn als einen typischen Papi beschreiben.

Pubertikel ist der ziemlich klischeehafte Teenager im Haushalt und immer für eine schräge Situation gut. 😀 Er hat eigentlich keine Lust auf nichts und macht nur was er möchte. Genau das gefällt mir aber an Teenagern besonders gut und ich finde das klasse, weil es immer so authentisch ist! Ich liebe Teenies. ❤

Das Kindergartenkind Geflügel fand ich am witzigsten und interessantesten dargestellt. Was sie manchmal so von sich gibt und wie die Mutter das interpretiert ist einfach urkomisch. Sie ist quicklebendig, aufgeschlossen, emotional, hat schnell Tränen in den Augen und ich hatte das Bedürfnis sie zu packen, zu knuddeln und in die Wangen zu zwicken (wie ich es bei fast jedem Kindergartenkind habe!)

Die Idee seinen Familienalltag in eine spannende Geschichte zu verwandeln finde ich super und wurde gut umgesetzt. Nur war das nicht so richtig mein Genre, beziehungsweise das worauf ich in dem Moment, als ich das Buch gelesen habe, Lust hatte.

Die Kulisse fand ich besonders schön. Das Haus, in dem die Familie wohnt, wirkte sehr heimisch und gemütlich auf mich.

Das Ende hat mich leicht enttäuscht. Für mich war das kein runder Abschluss und viel zu abrupt. Ich hätte mir noch eine Art Fazit von der Autorin gewünscht, das die ganze Geschichte abrundet und unterstreicht.

 

Fazit

Das Buch ‚Mama, bleib mal im Slip‘ ist ein unterhaltsames Buch über den Familienalltag von Anke Müller, das im Bloggerstil verfasst wurde. An sich handelt es sich dabei um kein schlechtes Buch, denn es ist witzig und unterhaltsam, aber das war’s dann auch schon wieder. Dass ich keine richtige Lust auf das Buch hatte und mich zum Lesen zwingen musste, hat sich natürlich negativ auf meine Bewertung ausgewirkt. Ansonsten kann ich es jedem empfehlen, der etwas seichtes, humorvolles für zwischendurch sucht, was er locker leicht weglesen kann und für alle Mamas, die sich mit ihren alltäglichen Problemen nicht alleine fühlen wollen!

 

Bewertung: 3 Sterne

Corlys Themenwoche 48.2.: Meer

Heute will ich die Frage aus Corlys Themenwoche für das Thema Meer beantworten.

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Gibt es etwas besonderes, dass es nur am Meer gibt und euch deswegen so gut gefällt oder eben nicht gefällt?

Bestimmt gibt es vieles, das es nur am Meer gibt. Darauf werde ich nicht näher eingehen, sondern euch lieber erzählen warum ich das Meer so liebe.

Ich liebe den Sommer und das Meer bietet eine großartige Möglichkeit sich in dieser Jahreszeit abzukühlen. Meine Haut, die den Winter gar nicht mag und eigentlich sehr trocken ist, liebt das Salzwasser. Alle Gereiztheiten verschwinden und zurück bleibt ein schön gebräunter Teint… und automatisch sehe ich viel schöner aus. ❤

Ich liebe es auf einer Luftmatratze auf dem Meer zu treiben oder am Strand zu liegen, die Augen geschlossen und das Meeresrauschen hörend. Das Geräusch beruhigt mich und hat eine meditative Wirkung auf mich. Ich entspanne augenblicklich und fühle mich eingelullt und sicher. Geborgen und geliebt.

Ein Blick auf’s Meer genügt, um sich zu verlieben. Die unglaubliche Weite und die Tiefe des Meeres sind wunderschön und ein Stückchen Natur in der sonst so betonierten Welt, die von Menschen gemacht ist. Die Sonne lässt die Meeresoberfläche glitzern und schafft es jedem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Das Meer ist mein Lehrer. Es zeigt mir, dass ich zu schnell lebe. Dass das Leben eigentlich langsam gelebt und genossen werden möchte und dass all die Hektik und der Alltagsstress nichts als Illusionen sind. Am Meer spielen sie keine Rolle mehr. Es zeigt mir das wahre Tempo des Lebens, die Stille, die Gleichmäßigkeit, die Tiefe und das Einssein.

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Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen! 🙂 Was fällt euch ein, wenn ihr das Wort Meer hört?

Vielen Dank für’s Lesen!

Eure Jasemin ❤

 

P.S.: Die Fotos habe ich in Formentera geschossen (die Nachbarinsel von Ibiza). Ich habe mich total in diese Insel verliebt und sie ist auf jeden Fall eine Reise wert!