Montagsfrage #2

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Ich habe diese Woche mal wieder Lust die Montagsfrage vom Blog Buchfresserchen zu beantworten. 🙂

 

Fühlst du dich hin und wieder von deinem SuB gestresst oder gefällt es dir immer eine Auswahl da zu haben?

 

Also ganz ehrlich, ich gehöre zu der Fraktion, die unglaublich gestresst ist von ihrem SuB. Ich verstehe gar nicht warum ich überhaupt einen SuB angesammelt habe! Ich glaube, ich habe unter 20 Bücher auf meinem SuB und trotzdem stresst er mich, denn ich lese sehr langsam und frage mich wann ich die Bücher wohl lesen werde. Meine ungelesenen Bücherchen wollten eigentlich sofort gelesen werden und jetzt sind sie ‚eingeschlafen‘. 😦

Das ist der Grund warum ich mein Lesejahr 2017 vor allem dem SuB-Abbau widmen werde. Bei so einem kleinen SuB sollte das nicht allzu schwer sein. Bis zu fünf Bücher noch zum Lesen zu haben fände ich perfekt, aber wenn es mehr sind, als ich in einem Monat schaffen kann, weiß ich genau sie geraten in Vergessenheit und ich ziehe ständig neue Bücher vor. Vor allem seit ich Rezensionsexemplare erhalte leiden die Bücher auf meinem SuB und weinen.

Traurig schauen sie mich vom Regal aus an und fragen sich wann sie wohl endlich gelesen werden und ob dieser Tag jemals kommen wird. Aber keine Angst meine lieben Büchlein, Mama liest euch hoffentlich dieses Jahr noch! ❤ Vielleicht mache ich mir dieses Jahr sogar ausnahmsweise Mal WTR-Listen, damit ich einen Überblick habe. Ich möchte endlich den Zustand erreichen, in dem ich wirklich 100% lesen kann, worauf ich Lust habe, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass da noch andere zu lesende Bücher auf mich warten.

Übrigens, wenn ihr zu der Fraktion gehört, die gerne eine große Auswahl an Büchern hat und ihren SuB liebt, ist das für mich völlig in Ordnung. 🙂 Das was ich beschreibe bezieht sich ausschließlich auf meine Gefühle und Gedanken zu diesem Thema.

 

Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr liebend gerne 100 Bücher auf dem SuB oder brechen euch bei der Vorstellung die Schweißperlen auf der Stirn aus, wie mir?

 

Eure Jasemin ❤

 

Abends bin ich manchmal traurig…

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In den letzten Tagen ging es mir gar nicht gut. Ich mache gerade eine schwere Zeit durch und zu allem Übel kam heute auch noch das kleine Problemchen dazu, das uns Frauen ein Mal im Monat heimsucht. Meine Stimmungsschwankungen sind krasserer Natur und ich bin ihnen oft hilflos ausgeliefert. Deswegen wartete ich sehnsüchtig auf den Tag der Besserung.

Heute morgen war ich dann total müde und schleppte mich zur Schulung beim StadtRadio, die ich für mein Praktikum machen musste. Gestern war ich davon noch total begeistert gewesen, aber schon heute hatte ich einen Durchhänger und meine Kräfte verließen mich wieder. Umso froher war ich, als das Sonntagsprogramm endlich durch war und wir in die Freiheit entlassen wurden!

Tagsüber schien dann die Sonne und ENDLICH fand ich meine gute Laune wieder. Ich war so unglaublich glücklich und dankbar. Das merkte man zum Beispiel daran, dass ich meine Freude auf den sozialen Medien verbreitete, indem ich unter fast jedem Beitrag und jedem Foto eine nette Botschaft hinterließ.

Was mir seit einer Weile an mir auffällt ist ist, dass ich bei Dunkelheit dazu neige melancholisch zu werden und viel früher müde bin, als in meiner Jugend. Früher war ich eine richtige Eule, fand Nächte immer magisch und blieb total lange wach. Trotzdem schaffte ich es morgens aus dem Bett und bewältigte meinen Alltag.

Jetzt werde ich mit meinen 24 Jahren scheinbar alt. Ich brauche auf jeden Fall meine acht Stunden Schlaf, denn ohne die geht bei mir gar nichts mehr. Ansonsten machen sich sofort Augenringe bemerkbar! Außerdem neige ich zu Winterblues und wenn es dunkel ist bin ich irgendwie traurig, weil der Tag schon wieder vorbei ist. Ich brauche das Sonnenlicht und die Helligkeit, im Moment, wie andere Menschen die Luft zum Atmen. Ist es den ganzen Tag über grau, spiegelt sich das auch in meiner Laune wieder.

 

Wie ist es bei euch? Mögt ihr lieber den Tag oder die Nacht? Und wann geht ihr ins Bettchen?

 

Eure Jasemin ❤

Montagsfrage #1

Die Montagsfragen vom tollen Blog Buchfresserchen werden im Jahr 2017 wieder jeden Montag gestellt und natürlich mache ich mit, sofern ich die Zeit dafür finde! 🙂 Ich liebe dieses Format. ❤

 

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Die erste Frage in diesem Jahr lautet:

Hast du dir schonmal vorgenommen (und es geschafft) länger kein Buch zu kaufen?

Das kann ich beides mit ‚Ja‘ beantworten. Ich überlege mir immer mehrmals, ob ich mir wirklich etwas kaufe, denn ich will keinen Clutter anhäufen. Im Moment habe ich einen SuB von ca. 20 Bücher und das ist mir schon viel zu viel. Aus diesem Grund habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen meinen SuB zu eliminieren und frei von allen Gedanken an Bücher, die ich noch lesen sollte, lesen zu können, was mein Herz wirklich lesen möchte. ❤

 

Wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr an einem Buchladen vorbeigehen oder sogar darin stöbern, ohne euch etwas mitzunehmen? Lasst es mich gerne wissen. 🙂

 

Wenn ihr noch mehr von mir sehen wollt schaut gerne auf meinem YouTube-Kanal vorbei! Diese Woche hoffe ich viele schöne Videos hochladen zu können.

 

Eure Jasemin ❤

#11 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

Weiter geht es mit der Flow-Challenge und ich freue mich wieder riesig mitzumachen! 🙂

 

 Frage 1: Bist du noch die Gleiche wie früher?

Also ich glaube schon, dass ich gewisse Charakterzüge und Tendenzen habe, die immer da sein werden. Ansonsten bin ich ein großer Freund von Veränderungen und der Meinung, dass Menschen sich ein Leben lang weiterentwickeln. Schließlich lernt man mit jedem Tag etwas dazu, wenn man sich auf das Leben einlässt und Probleme als Herausforderungen sieht.

 

Frage 2: Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Ich bin immer noch Studentin und mittlerweile im Master. Ich habe mich nach dem Abitur für ein Studium entschieden, weil ich gerne lese, schreibe und sehr wissbegierig bin. Neben der Uni jobbe ich bei McDonald’s an der Kasse und das mache ich unter anderem, weil ich so eine großartige verständnisvolle Chefin habe, die es versteht, wenn man mal nicht so viel Zeit zum Arbeiten hat, wegen der Uni oder anderen Lebenssituationen und die mir immer frei gibt, wenn ich es brauche.

 

Frage 3: Kann jede Beziehung gerettet werden?

Ich wünschte, ich könnte mit einem selbstbewussten ‚Ja!‘ auf diese Frage antworten. Grundsätzlich denke ich, dass viele Probleme aus dem Inneren kommen und es sich oft um alte Wunden handelt, die angesehen werden wollen. Meistens triggert der Partner genau das, was man eben nicht sehen oder wahrhaben will. Trotzdem bin ich mittlerweile der Meinung, dass manche Menschen einfach nicht zueinanderpassen und nicht gut füreinander sind. Außerdem gibt es auch Beziehungen, in denen ein extremer Vertrauensbruch stattfand oder Gewalt herrschte und da stellt sich dann die Frage, ob man diese noch retten möchte. In so einem Fall sollte man sich selbst genug Liebe entgegenbringen und die Situation verlassen!

 

Frage 4: Kannst du unter Druck gute Leistungen bringen?

Ich glaube, es kommt drauf an, um wie viel Druck es sich handelt und ob mir die Tätigkeit grundsätzlich Spaß macht, oder nicht. Bei einer gesunden Menge an Druck arbeite ich sogar effizienter. Zum Beispiel finde ich Zeitdruck, sprich Deadlines, nicht schlecht. Wenn man keine hat, wäre mein Tipp sich in den Kalender eine künstliche Deadline zu schreiben, damit man in die Pötte kommt, wenn man eine Aufgabe beenden möchte. 🙂

 

Frage 5: Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?

Ich glaube, jede Lebensphase hat ihre Höhen und Tiefen. Aber rückblickend betrachtet vielleicht am ehesten die Kleinkindphase. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob das wirklich stimmt, oder nur Nostalgie ist. Meine Mama hat viel mit mir unternommen und wir hatten Freunde, die sehr unternehmungslustig waren und viel Zeit mit uns verbracht haben. Ich erinnere mich an viele schöne Aktivitäten und eine aufregende Kindheit.

 

Frage 6: Welche Jahreszeit magst du am liebsten?

Ich glaube mittlerweile den Frühling, wobei ich sehr sehr lange ein absolutes Sommerkind war. Aber den Frühling finde ich jetzt sogar noch schöner. Die ganze Erde erwacht, und wenn es angenehm warm ist, die ersten Sonnenstrahlen erscheinen und Blumen blühen, bin ich glücklich. Eine brühende Hitze kann ich auf Dauer auch nicht ab, außer man hat nichts zu tun und kann sich abkühlen. 😉

 

Frage 7: Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?

Ich denke ganz viel logisch über meine Entscheidungen nach, aber das letzte Wort hat IMMER mein Herz. ❤

 

Frage 8: Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?

Ich muss sagen, dass das immer besser wird. Ich versuche mich überwiegend pflanzlich zu ernähren und genügend zu bewegen. Mit der Ernährung bin ich aber zufrieden als mit der Bewegung. Vor allem über die Wintermonate habe ich, meiner Meinung nach, viel zu wenig Sport gemacht. Zu erwähnen wäre vielleicht auch die mentale Gesundheit, die viele außer Acht lassen. Da habe ich mich früher gar nicht drum gekümmert und mich ewig in meinem Elend gesuhlt. Mittlerweile ist mir das sehr wichtig geworden. Ich beschäftige mich daher viel mit Persönlichkeitsentwicklung und der menschlichen Psyche. Was mir im Alltag sehr hilft, um einen klaren Kopf zu bekommen, und mich zu fühlen, als hätte ich einen Miniurlaub gemacht, ist Meditation. Das kann ich nur jedem ans Herz legen. Es gibt zum Beispiel geleitete Meditationen auf YouTube oder im AppStore. Schaut dort einfach mal nach, falls ihr euch dafür interessiert.

 

Frage 9: Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?

Mit tollen Menschen an einem warmen Ort, am besten am Meer. Ich bin extrem aktiv im Urlaub, so erlebt man mich im Alltag in Deutschland eher selten.

 

Frage 10: Kannst du gut Witze erzählen?

Oh ja, ich bin ein guter Sprücheklopfer! 😀 Manchmal habe ich eher einen platten Männerhumor und es darf auch gern unter der Gürtellinie sein. Ich habe einen unglaublich witzigen Vater und sowieso eine lustige Familie bzw. Bekanntenkreis, mit dem man sehr viel Spaß haben und Witze reißen kann. Für mich sind wir echt die Coolsten! 😀 ❤

 

Macht doch auch bei der Flow-Challenge mit oder beantwortet die Fragen, die euch interessieren, in den Kommentaren. Ich würde mich darüber freuen! 🙂 Wenn ihr noch mehr von mir sehen wollt, könnt ihr gerne meinen YouTube-Kanal abchecken. :p

Gedankenkarussell 5: Woher weiß ich, ob ich den ‚richtigen‘ Partner habe?

Eine Frage, die mir seit Tagen keine Ruhe lässt. Dabei habe ich wirklich versucht diese Fragen erst mal für mich allein zu klären. Ich habe versucht in mich zu gehen und erst mal zu schauen, was überhaupt da ist, was ich für Gefühle habe und das Thema mit mir selbst auszumachen.

Aber ich kam zu keinem Ergebnis. Schließlich habe ich mit zwei Freundinnen geredet, denen ich vertraue und sogar meiner Mutter. Ich wollte einfach verschiedene Meinungen zu dem Thema haben.

Ich bin ein Mensch, der glaubt, dass die meisten Probleme von innen kommen. Das beobachte ich oft auch an mir selbst. Wenn ich glücklich und zufrieden bin, dann sind auch meine Beziehungen glücklich und zufrieden. Manchmal habe ich Erwartungen, die unrealistisch sind und die ich von meinem Partner erfüllt bekommen möchte. Aber warum? Der Partner ist perfekt, so wie er ist, und wir müssen ihn nicht ändern. Alles, was wir tun können, ist ihn 100 % anzunehmen. Und wenn wir das nicht können, bleibt uns nur zu gehen. Denn niemand kann den anderen verändern.

Mein Problem könnte sein, dass ich in eine Art Anpassungsfalle getappt bin. Ich versuche es einem, immer recht zu machen und der Person entgegen zu kommen. Wenn ich weiß, eine bestimmte Aussage könnte den Menschen verletzen, mache ich diese lieber nicht. Doch auf Dauer funktioniert das nicht, denn dann versteckt man sein wahres Gesicht und ist nicht wirklich ehrlich. Nach einer Zeit reduziert man immer mehr den Radius, in dem man sich bewegt, bis man sich total eingemauert hat und nur noch das Bedürfnis fühlt auszubrechen.

Ich weiß, so etwas wie den einen richtigen Partner gibt es nicht. Außerdem lügt Hollywood, wenn es uns erzählt, wir seien alleine nicht genug und bräuchten einen Partner, um uns ganz zu fühlen. Wir sind auch alleine ein Ganzes und das Universum ist in jedem von uns. Wir sind ein universelles Kollektiv und die Erfahrungen, die wir auf der Erde machen, sind alle miteinander verwoben und gehen uns alle etwas an.

Also sind es immer zwei Welten, die aufeinandertreffen und die perfekte Beziehung gibt es nicht. Trotzdem stellt sich mir folgende Frage: Woran erkenne ich, ob mein Partner zu mir passt oder nicht? Denn woran ich auf jeden Fall glaube ist, dass einige Menschen besser zueinanderpassen als andere. Oft hört man Sätze wie: Der ‚richtige‘ Partner bringt das Beste in einem zum Vorschein. Was wenn das aber nie der Fall ist und ich mich immer aktiv bemühen muss, mein bestes Ich zu sein? Wenn es mir unglaublich schwer fällt und ich viel Arbeit reinstecke, aber nicht das Gefühl habe, dass es wirklich etwas bringt?

Ich habe einen Entschluss gefasst. Ich möchte radikal ehrlich mit mir sein und meine eigene Wahrheit leben, ohne mich wegen irgendetwas zurückzuhalten oder für irgendjemanden zu verbiegen. Damit meine ich nicht, dass ich in den Kampf übergehe und nur noch meinen eigenen Willen durchsetzen möchte. Aber ich will ehrlich sein, sagen was ich denke und was ich fühle und äußern, mit was ich leben kann und mit was nicht. Ich will mich wieder bedingungslos selbst glücklich machen und lieben. ❤

Was denkt ihr in Bezug auf Partnerschaften? Erlebt ihr in jeder Beziehung die gleichen Probleme? Bleibt ihr lieber Single? Oder führt ihr vielleicht eine sehr erfüllende Beziehung, mit der ihr zufrieden und glücklich seid?

Gedankenkarussell 4: Wo sind meine Weihnachtsgefühle hin?

Das Dilemma fing schon im Sommer an. Ich verlor irgendwann die Lust auf das heiße Wetter, obwohl ich eigentlich ein absolutes Sommerkind bin und den Sommer liebe. Im Herbst bin ich seit zwei Jahren schon in so einer Art Weihnachtsstimmung. Dann geht der ganze Rummel um Weihnachten spätestens im Dezember los und nach einer Woche habe ich bereits die Nase voll. An Weihnachten spüre ich dann ganz deutlich, dass der Zauber für mich einfach nicht mehr da ist.

Ich bin keine Christin und wir haben in meiner Familie nie so richtig Weihnachten gefeiert. Meine kleine Schwester und ich haben aber Geschenke bekommen, damit wir auch im Kindergarten und in der Schule erzählen können, was wir für tolle Sachen vom Weihnachtsmann bekommen haben. Ich habe Weihnachten als Kind geliebt und ganz lange an den Weihnachtsmann geglaubt. Für mich war der Weihnachtsmann der Beweis wahrer Liebe. Ich dachte oft, dass ich das ganze Jahr über gar nicht 100% lieb war, aber weil ich trotzdem immer Weihnachtsgeschenke bekommen habe, habe ich mich akzeptiert und geliebt gefühlt. Ich war das absolute TV-Kind. Fernsehen war mein liebstes Hobby und wenn ein Film mich emotional ansprechen konnte, war ich sehr angetan davon. Ich fühlte mich dann, wie in einer anderen Welt. Deswegen war ich jedes Jahr so im Weihnachtsfieber und habe mich auf die freie Zeit, die Geschenke und die tollen Filme im Fernsehen gefreut.

Jetzt ist leider die Luft raus. Geschenke sind mir eh nicht mehr so wichtig. Ich liebe Geschenke nach wie vor, aber es braucht nicht unbedingt Weihnachten, um sich Geschenke zu machen oder zu erhalten. Ich finde, alles fühlt sich so erzwungen an. Viele Menschen scheinen gar keine Freude daran zu haben, Weihnachten mit ihren Familien zu verbringen. Ich höre von Streits, die zur Weihnachtszeit so richtig in Fahrt kommen. Und ich frage mich: Das soll Weihnachten sein? Menschen, die aus einem Pflichtgefühl heraus ihre Familien aufsuchen, nur um sich dann sowieso zu streiten?

Versteht mich nicht falsch, ich finde die Essenz von Weihnachten und Familien, denen Weihnachtstraditionen wichtig sind toll. Es ist etwas Schönes, wenn das Fest in ihrem Leben eine große Rolle spielt und sie sich darauf freuen können. Aber ich sehe so viel Fassaden zu dieser Zeit des Jahres und muss leider feststellen, dass für mich der Zauber der Weihnacht verschwunden ist. Bald ist Neujahr und damit ist es ähnlich. Warum sollte der 31.12.2016 sich anders anfühlen als der 01.01.2017, nur weil sich eine Zahl auf einem Kalender ändert, der von Menschen gemacht wurde?

Das Einzige, was ab jetzt für mich zählt, ist der Moment, den ich gerade erlebe und das Beste aus diesem zu machen. Ich wünsche mir, dass jeder Tag voller Liebe ist und die Chance bekommt wie ein Weihnachten, Neujahr, Valentinstag oder Geburtstag geschätzt und gelebt zu werden.

 

Was denkt ihr darüber? Spielt Weihnachten eine besondere Rolle in eurem Leben? Oder hattet ihr dieses Jahr auch schnell die Nase voll davon? 

Rezension: Weihnachten mit den Padderborns von Sandra Pulletz

Titel: Weihnachten mit den Padderborns

Autorin: Sandra Pulletz

Genre: Novelle

Verlag: kein Verlag (Self-Publishing)

Format: E-Book

Preis: 0,99€ [D]

Seiten: 90

Erscheinungsdatum: November 2016

 

Klappentext

Zu Weihnachten will die gesamte Familie Padderborn zusammenkommen. Nadine, die Planerin der Großfamilie, bereitet die Feier schon seit Monaten vor, denn sie soll etwas ganz Besonderes für alle werden. Ihre Schwester Bettina hingegen ist froh, sich nicht an den Vorbereitungen beteiligen zu müssen, denn Sohn Liam beansprucht schon ihre ganze Aufmerksamkeit und Mutters ständige Nörgelei ist auch nervenraubend genug. Als die drei Generationen schließlich zusammentreffen, geraten Nadines sorgfältige Pläne beinah allesamt ins Wanken und das perfekte Fest droht gründlich in die Hose zu gehen. Die festliche Stimmung scheint endgültig zu kippen, als Papa beim Baumaufstellen beinah ein Blutbad anrichtet und dann auch noch von Trennung die Rede ist … Am Ende liegt es ausgerechnet an Bettina, das Schlimmste zu verhindern – doch wird sie es schaffen und Familie Padderborns unvergessliches Weihnachtsfest retten?

 

Vielen lieben Dank erstmal an die Autorin Sandra Pulletz, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 🙂 ❤

 

Meine Meinung

Der Titel verspricht genau das, was den Leser auch erwartet, eine gemütliche Weihnachtsgeschichte. Das schlichte weihnachtliche Cover mit den warmen Farben gefällt mir sehr gut und wirkt einladend.

Ich habe das Buch als E-Book gelesen, was ich als Format für eine 90-seitige Novelle empfehlen kann.

Der Schreibstil war in Ordnung und ich habe die Geschichte in einem Zug durchgelesen. Wobei ich sagen muss, ein paar Seiten mehr und einige weitere Hintergrundinformationen hätten nicht geschadet. Spannend war das Buch, auf seine Weise, für mich schon, da ich gerne weitergelesen habe und die ganzr Zeit wissen wollte, wie es ausgeht.

Die Novelle hat mich in eine weihnachtliche Stimmung versetzt und der Spannungsbogen war so aufgebaut, dass die Geschichte ihren Höhepunkt am Ende erreichte und abgeschlossen war.

Die Idee zum Buch fand ich schön und ganz gut umgesetzt. Die Geschichte hält was sie verspricht. Nach der Geschichte gibt es eine Anleitung für die erwähnten Weihnachtsrezepte zum Nachkochen, was, wie ich finde, ein schöner Zusatz ist.

Die Protagonistin Bettina lebt nicht mehr in dem Ort ihrer Kindheit, an dem ihre Schwester Nadine mit ihrer Familie und ihre Eltern wohnen. Sie lebt in einer Stadt etwas weiter weg und fährt zu Weihnachten zu ihrer Schwester, die das Fest organisiert. So richtig Lust scheint sie am Anfang nicht zu haben beziehungsweise froh zu sein, dass sie das Spektakel nicht organisieren muss. Sie hat einen Mann namens Martin und einen Sohn im Kleinkindalter, der Liam heißt.

Nadine will die perfekte Weihnachtsfeier herrichten und ist das Organisationstalent der Familie. Deswegen hat sie eigentlich das Ruder in die Hand genommen. Sie hat einen Mann, Stefan und eine 12-jährige Tochter namens Sarah.

Becca ist die dritte Schwester, von der man in der Geschichte nicht so viel mitbekommt. Sie ist die Lieblingstochter des Vaters.

Die Schwarzmänner (Maria und Arno) sind die Nachbarn der Eltern und waren immer gute Freunde von ihnen. Sie haben normalerweise mit der Familie zusammen Weihnachten gefeiert. Wegen eines Streites, mit den Eltern von Nadine und Bettina, werden sie das Jahr wahrscheinlich nicht mitfeiern.

Ernestine und Gustav sind die Eltern von Nadine, Bettina und Becca. Vor allem Mutter Ernestine nörgelt gerne herum und hat ein eher angespanntes Verhältnis zu Nadine. Nadine ist genervt von ihrer Mutter und nimmt sie ab und zu mal auf den Arm, was mich beim Lesen, an der ein oder anderen Stelle, zum Schmunzeln gebracht hat.

Bevor ihr die Novelle lest, empfehle ich euch meine Vorstellung der Charaktere durchzugehen, denn in der Geschichte werden manche Namen nur einmal erwähnt und die Personen nicht sehr ausführlich beschrieben oder eingeführt. Das kann ich auch irgendwie verstehen, weil es in einer Novelle mit nicht so vielen Seiten schwer ist, vor allem wenn es um ein Weihnachtsfest gehen soll, an dem viele Menschen teilnehmen, diese alle ausführlich vorzustellen. Vielleicht hätte man eine Seite mit einer Art Stammbaum einbauen können, damit man die Personen leichter zuordnen kann. Ich hätte mir trotzdem etwas mehr Ecken und Kanten einiger Persönlichkeiten gewünscht. Zum Beispiel fand ich Stefan und Martin quasi austauschbar. Auch das Aussehen wurde selten beschrieben und ich hatte kein Bild von den Charakteren im Kopf. Bei Liam hätte ich mir gewünscht zu wissen wie alt er genau ist. Mir hat es zudem etwas an Tiefe, vor allem Charaktertiefe, gefehlt.

Die Kulisse hat mir gut gefallen. Nadines Haus habe ich mir schön weihnachtlich dekoriert vorgestellt und der Weihnachtsmarkt, der zwischendrin nochmal besucht wurde, hat das Ambiente unterstrichen.

Das Ende hat mich total umgehauen und der Geschichte ihren Pepp verliehen! Es gab so einen richtigen Bämm-Moment die Autorin hat es tatsächlich geschafft mich zu überraschen. Wer auf kitschige Enden steht, der ist bei dieser Novelle gut aufgehoben. Leider war der Effekt nur kurzweilig und die Novelle gehört zu den Geschichten, die schnell gelesen und ganz okay gefunden werden, aber dann wieder in Vergessenheit geraten. Trotzdem war es eine schöne Erzählung, die mich unterhalten konnte und am Ende mit einem wohligen Gefühl und Lächeln auf den Lippen zurückgelassen hat.

 

Fazit

Bei der Novelle ‚Weihnachten mit den Padderborns‘ handelt es sich um eine gemütliche Weihnachtgeschichte mit ihren Höhen und Tiefen. Kleine Streits und das typische Weihnachtschaos bleiben natürlich nicht aus. Wer Lust auf ein herzerwärmende Wohlfühlgeschichte für zwischendurch hat und wer sich an Klischees nicht stört, sollte sich die Kurzgeschichte auf jeden Fall zu Gemüte führen.

 

Bewertung: 🌟🌟🌟🌟

 

Eine Rezension auf meinem YouTube-Kanal findet ihr hier.

Offene Montagsfrage

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Buchfresserchen verabschiedet sich aus diesem Jahr mit einer offenen Montagsfrage. Das heißt man kann sich eine der letzten Montagsfragen aussuchen, die man noch nicht beantwortet hat. Ich habe mich für Folgende entschieden:

Montagsfrage: Welche 5 Eigenarten/ Verhaltensweisen zeichnen dich – vom Lesen abgesehen – als Bücherwurm aus?

  1. Ich bin nicht so pingelig mit meinen Büchern. Wenn sie verdrecken, Kratzer abbekommen oder Leserillen haben stört mich das nicht weiter. Das Einzige was mich ein wenig nervt ist, wenn Menschen Eselsohren in ihre Bücher machen. Aber alles andere juckt mich nicht, solange ich das Buch noch lesen kann und es nicht auseinanderfällt. Mir kommt es mehr auf den Inhalt der Bücher an, nicht auf ihr Aussehen. 😉
  2. Ich wollte früher immer eine Art Büro haben mit einem großen Bücherregal, in dem ganz viele Bücher drin sind. Oder ein riesiges Bücherregal mit Leiter in meinem Wohnzimmer. Mittlerweile bin ich minimalistischer geworden, auch mit meinen Büchern. Mehrere kleine befüllte Bücherregale im Haus/ in der Wohnung werde ich später mit Sicherheit schöner finden. Momentan habe ich das Billy-Regal von Ikea und ich gedenke es immer mal wieder auszusortieren, damit ich wirklich nur von meinen Lieblingsbüchern umgeben bin. ❤
  3. Ich kann in einer Buchhandlung stöbern, ohne ein Buch kaufen zu müssen. Wenn ich weiß, ich habe noch etwas zum Lesen daheim, habe ich nicht den Zwang mir ein neues Buch zu kaufen, nur weil ich die Möglichkeit dazu hätte.
  4. Ich kann mich nicht mehr so gut konzentrieren und brauche absolute Ruhe und inneren Frieden beim Lesen.
  5. Ich lese lieber als Serien oder Filme zu schauen, weil ich mich dabei, außer bei einigen Ausnahmen, tatsächlich besser konzentrieren kann. Vor allem bei langen Filmen kann ich mich sehr schlecht konzentrieren. Ich glaube, teilweise durch die sozialen Medien, ist mein Kopf immer so voller Informationen und es fällt mir schwer mich zu entspannen. Regelmäßige Meditationen helfen mir hierbei jedoch sehr und wenn ich direkt danach einen Film schaue oder ein Buch lese, merke ich direkt, wie viel besser ich mich konzentrieren kann.

 

Wie sieht es bei Euch aus? Was sind Eure Eigenarten? 🙂 Ich freue mich wie immer über einen regen Austausch in den Kommentaren. Falls ihr mal meinen BookTube-Kanal abchecken wollt, klickt hier

Rezension: Einmal lieben geht noch von Rachel Corenblit

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Titel: Einmal lieben geht noch

Originaltitel: Quarante tentatives pour trouver l’homme de sa vie

(Übersetzung: Vierzig Versuche, um den Mann des Lebens zu finden)

Autorin: Rachel Corenblit

Übersetzerin: Ina Kronenberger

Genre: Roman

Verlag: Penguin

Format: Taschenbuch

Preis: 9,00€ [D]

Seiten: 208

Erscheinungsdatum: 12.09.2016

 

 

Klappentext

Über vermasselte Dates, ziemlich beste Freundinnen und die ganz, ganz große Liebe …

Ihren letzten Lover hat Lucie schon vor Jahren vor die Tür gesetzt – Prädikat »mangelhaft«. Die Ausbeute seither? Mitleiderregend, grauenerweckend, indiskutabel! Das Einzige, was der jungen Lehrerin langsam, aber sicher näherkommt, ist die Vierzig. Die Sache ist klar, dem Schicksal muss auf die Sprünge geholfen werden: Ab sofort lässt sie keine Gelegenheit mehr ungenutzt, den Mann fürs Leben aufzugabeln. Sie macht weder vor dem Ex ihrer besten Freundin noch vor den Vätern ihrer Schüler halt, flirtet an der Tiefkühltheke im Supermarkt, taxiert das Freiwild im Schwimmbad, umgarnt den makellos schönen Vertretungsarzt … Wer jagt, gewinnt!

 

Erst mal vielen Dank an den Penguin Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte! ❤ Ich freue mich immer über Rezensionsexemplare, weil ich so Bücher lesen kann, die ich ansonsten vielleicht nicht entdeckt hätte.

 

 

Meine Meinung

Das deutsche Cover, der Titel und der Klappentext sind, meiner Meinung nach, absolut irreführend. Alles macht den Anschein, als handele es sich bei dem Buch um eine locker leichte Lektüre für zwischendurch, was nicht der Fall ist. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass die Protagonistin nicht mal mehr an die große Liebe glaubt, weswegen vor allem der Titel und der kleine Text über dem eigentlichen Klappentext so gar nicht passen. Ich habe mir jedoch vorher schon gedacht, dass das Buch etwas eigen sein würde. Die französischen Bücher, die ich bisher gelesen habe, waren alle ein bisschen ‚anders‘. Der französische Titel passt besser zum Buch, zumal eine Anspielung auf das Alter der Protagonistin gemacht wird.

Das Taschenbuchformat gefällt mir gut, weil es praktisch ist und man das Buch überall hin mitnehmen kann. Dass die Geschichte nur 208 Seiten lang ist, finde ich auch in Ordnung. Es nervt mich oft, wenn Bücher endlos in die Länge gezogen werden, wobei es dabei immer auf das Buch ankommt. Eigentlich sagt man ja bei richtig guten Büchern wünscht man sich, dass sie nie enden würden.

Der Schreibstil war angenehm und ich mochte das Lesetempo. Die Geschichte war jedoch nie so spannend, dass ich immer weiterlesen musste. Das Buch ließ sich gut zwischendurch lesen und auch wieder weglegen. Die deprimierte Stimmung gefiel mir zunächst und die Protagonistin war mir nicht auf Anhieb unsympathisch.

Lucie, 40, ist seit einiger Zeit getrennt und sucht verzweifelt nach einem neuen Partner. Sie arbeitet als Lehrerin und die Geschichte erzählt sehr beschreibend ihr Leben, ohne es verschönert darzustellen. Lucie ist zynisch, intelligent und teilweise lustig dank ihrem schwarzen Humor und Sarkasmus. Leider ist sie extrem oberflächlich und wird mir im Laufe des Buches unsympathisch. Dabei dachte ich anfangs wirklich, dass ich ihr Verhalten nachvollziehen können würde. Zumindest, dass sie verbittert und deprimiert ist, konnte ich durch ihre Verzweiflung verstehen, und wenn man jemanden zum ersten Mal kennen lernt, scannt man die Person automatisch nach dem äußeren Erscheinungsbild. Jede Verhaltensweise sticht einem dann ins Auge. Das alles konnte ich noch verstehen, aber trotzdem geht Lucie mir zu weit mit ihrer Oberflächlichkeit. Sie denkt scheinbar, dass sie nur mit einem Mann an ihrer Seite glücklich sein kann und alles dreht sich um dieses Thema. Diese Denkweise finde ich veraltet und passt für mich nicht ins 21. Jahrhundert, in dem man auch als Frau ziemlich gut allein zurechtkommen kann, wenn man will. Sie widerspricht sich zudem. Teilweise stellt sie sich als unabhängige, emanzipierte Frau dar, aber dann kann sie doch nichts mit sich anfangen, ohne einen Partner an ihrer Seite zu haben. Die Chancen, die sie hat, macht sie sich zunichte, weil sie ziemlich eingebildet ist, die Menschen schnell verurteilt und von oben herab behandelt. Sie hält sich scheinbar für besonders intellektuell. Die Männer, die Interesse zeigen, findet sie alle nicht gut genug für sich. Sie hört ihre biologische Uhr schon ticken, weil sie bald vierzig wird, aber ich frage mich, ob ihre Zeit nicht schon längst abgelaufen ist. Bis sie jemanden kennen und lieben lernt, und bereit ist eine Familie mit ihm zu gründen, ist sie schließlich noch mal ein ganzes Stück älter. Sie war es auch, die sich von ihrem Ex trennte, wobei ich glaube, dass das eine richtige Entscheidung von ihr war.

Ihr Ex, Pascal, hat mittlerweile eine neue Freundin und noch eine andere Überraschung, die Lucie einen Seitenhieb verpasst. Sie ist noch nicht so ganz bereit ihrem Ex zu begegnen und ähnlich dramatisch spielt sich das ungeplante Wiedersehen dann ab. Er macht außerdem den Anschein, als wisse er nicht wirklich, warum Lucie sich von ihm getrennt hat.

Romuald ist der Ex einer guten Freundin von Lucie (Adeline), mit dem sie eine Zeit lang viel Zeit verbringt, joggen geht und dem sie hilft, mit seiner Trennung klarzukommen. Sie steht auf ihn, aber er hat die Trennung von Adeline noch nicht wirklich verarbeitet und ist nicht fähig sich auf etwas Neues einzulassen.

Adeline tut das Singleleben wohl am besten von allen. Sie hat ein ziemlich aktives Liebesleben und besitzt eine Katze namens Muschi. 😀 Sie geht die Sache etwas lockerer an und hat mehrere unverfängliche Bekanntschaften.

Die Idee zum Buch ist erst mal nichts Neues und Themen wie ‚Trennung‘, ‚Die tickende biologische Uhr der Frau‘ und ‚Partnersuche‘ werden behandelt. Ich hätte mir entweder gewünscht, dass das Buch unterhaltsamer gewesen wäre oder dass zwar diese sarkastische, pessimistische Stimmung Lucies vorherrscht, aber das mit mehr Charme umgesetzt worden wäre. So gibt mir die Geschichte nicht viel, lehrt mich nichts und unterhält mich auch nicht besonders. Klischees stören mich normalerweise nicht, wenn die Geschichte es trotzdem schafft mich zu berühren, was dieses Buch leider nicht geschafft hat.

Das Ende fand ich komisch und war für mich nicht rund. Ich hatte das Gefühl, es gab keine richtige Antwort am Ende und ich konnte aus der Story kein Fazit ziehen. Keine Ahnung was das Buch dem Leser am Ende sagen will und schade, dass Lucie sich nicht weiterentwickelt und weiter in ihrer Einstellung verbleibt. Eine Selbstfindung während des Partnersuchprozesses wäre möglich gewesen, erfolgte jedoch nicht. Der Humor war ganz okay und an der einen oder anderen Stelle musste ich schmunzeln, aber das war auch schon alles, was die Geschichte in mir auslösen konnte.

 

 

Fazit

Ein typisch französisches Buch mit deprimierender Stimmung, was nicht das ist, wonach es aussieht. Es handelt sich bei dem Buch nicht um ein locker leichtes Wohlfühlbuch, aber wer mit dem Humor und Sarkasmus der Protagonistin klarkommt, könnte dieses Buch amüsant finden. Ich ziehe keine Erkenntnisse aus der Geschichte, die bei mir nachhallen und die Protagonistin entwickelt sich nicht groß durch und bleibt gefangen in ihren negativen Gedankengängen. Alles in allem ist die Geschichte ganz lustig und ab und zu unterhaltsam, aber für mich kein Pageturner und alles andere als ein Meisterwerk. Ganz nett für zwischendurch und schnell zu lesen, muss aber nicht unbedingt sein.

 

Bewertung: 2,5 Sterne

 

#LOVELYBOX GEWONNEN! Kochen, Schlemmen, Genießen

Ich habe die Lovelybox zum Thema: Kochen, Schlemmen, Genießen gewonnen. Diese kann man auf der Lovelybooks-Seite gewinnen! 🙂 ❤ Falls Ihr sie nicht kennt, schaut doch gerne mal vorbei.

Ich habe schon ein paar Mal mitgemacht, aber das erste Mal gewonnen und mich wirklich riesig gefreut.

 

Das war im Päckchen drin:

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Am besten gefällt mir das Kochbuch – vegetarisch, vegan, saisonal, weil ich ernährungsmäßig immer mehr in diese Richtung tendiere und schon gespannt auf die Rezepte bin. Die anderen beiden Bücher sind nicht ganz mein Fall, aber ich werde auf jeden Fall reinblättern und bestimmt auch das ein oder andere ausprobieren.

Meine Mama meinte, als ich ihr das Thema der Box verriet: ‚Meine Gebete wurden erhört!‘ Die Arme Frau konnte mich nie zum Kochen motivieren. Ich bin einfach so unpraktisch und fühle mich oft, als hätte ich zwei linke Hände. 😀

Die Lesezeichen sind supersüß und auf der Rückseite sind ein paar Felder, um seine Eindrücke vom Buch festzuhalten. Zum Beispiel kann man sein Lieblingszitat aufschreiben oder seine Sternebewertung festhalten.

Wenn die Box perfekt auf mich abgestimmt gewesen wäre, wäre vielleicht ein Buch zum ayuverdischen Kochen oder ein Smoothie-Buch mit dabei gewesen. Ich kann jedoch auch total gut nachvollziehen, wieso gerade diese Bücher im Paket waren, denn ich glaube, da ist wirklich für jeden etwas dabei, weil die Bücher drei verschiedene Themen ansprechen.

Vielen Dank ans Lovelybooks-Team für dieses wundervolle Päckchen! Man merkt einfach, dass sie sich Gedanken über den Inhalt gemacht haben und das Ganze ist so liebevoll aufgemacht, dass ich mich einfach mega gefreut habe.

 

Kennt Ihr Lovelybooks? Veröffentlicht Ihr regelmäßig Rezensionen auf der Seite, nur auf eurem Blog, oder eher auf anderen Plattformen? Hättet Ihr Euch über das Paket gefreut, oder habt Ihr schon genug Kochbücher? (Ich besaß vorher gar keine!) Habt Ihr Euch auch schonmal auf eine Lovelybox beworben, oder sogar eine gewonnen?

 

Falls ihr Lust habt zu sehen, wie ich das Päckchen vor der Kamera auspacke und mich wie ein Kind am Weihnachtsabend freue, schaut mal hier vorbei! 😀